Parkinson-Patienten leiden häufig unter oft vorüber gehenden, aber äußerst unangenehmen mentalen und geistigen Störungen. Diese Störungen beeinträchtigen oft die Nachtruhe. Der Blogger hat zwei Akupunktur-Punkte des Blasen-Meridians ausprobiert und damit sehr gute Erfolge bei der Linderung der genannten Symptome erzielt:
Übersicht des Blasen-Meridians.
1. Blasen-Meridian Nr. 58 (Englisch "UB 58") - am Unterschenkel, Außenseite
2. Blasen-Meridian Nr. 64 (Englisch "UB 64") - am Fuß, Außenseite
Behandelt wurden beide Punkte mit Hilfe des elektronischen Akupunktur-Stiftes SEARCH'N STIM.
Beide Punkte sind aber auch für Akupressur gut erreichbar und daher geeignet.
3. Herz-Meridian Nr. 3 "Shao Hai"
Dies ist der dritte in diesem Zusammenhang relevante Akupunktur-Punkt, der von den TCM-Ärzten des renommierten YinYang House, Chattanooga U.S.A., ausdrücklich für Parkinson-Patienten angeraten wird: HT 3, der 3. Punkt auf dem Herz-Meridian (Englisch "HT").
Freitag, 16. Mai 2014
Freitag, 9. Mai 2014
Gehblockaden (Freezing) mittels Smartphone beheben
Eine Doktorandin der Informatik programmiert für Parkinson-Patienten eine App zur Behebung von Gehblockaden. Hier ist der Rundfunkbeitrag. des SRF.
Eine kritische Beurteilung bisheriger Strategien zur Behebung von Gangstörungen langjähriger und sturzgefährdeter Parkinson-Patienten liefert das Team von Andres Ceballos-Baumann an der Universität München:
Eine kritische Beurteilung bisheriger Strategien zur Behebung von Gangstörungen langjähriger und sturzgefährdeter Parkinson-Patienten liefert das Team von Andres Ceballos-Baumann an der Universität München:
Mittwoch, 9. April 2014
Healing Code senkt Muskel-Tonus bei Parkinson
Nach fast einjährigem, tagtäglichen Praktizieren der
Healing Codes
ist das Ergebnis nicht zu verkennen:
1.
Die allmorgendlichen Spannungen, ja Zerrungen der Halsmuskeln im Kieferbereich sind nahezu völlig beseitigt.
2.
Die duch frühere Muskelspannungen bewirkten Verzerrungen innerhalb der Gesichtsmuskulatur (allmorgendlich) gehören der Vergangenheit an.
3.
Die Healing Codes werden jede Nacht vor dem Schlafengehen praktiziert. Dabei treten die schon beschriebenen "brain vibrations"
in den Händen auf und voraus gehende Irritationen der Kopfhaut.
Es wird empfohlen die unillkürlich ausgelösten Handbewegungen
zuzulassen bis diese sich "von selbst" beruhigen.
Vgl. ältere Posts vom Mai 2013 in diesem Blog.
Healing Codes
ist das Ergebnis nicht zu verkennen:
1.
Die allmorgendlichen Spannungen, ja Zerrungen der Halsmuskeln im Kieferbereich sind nahezu völlig beseitigt.
2.
Die duch frühere Muskelspannungen bewirkten Verzerrungen innerhalb der Gesichtsmuskulatur (allmorgendlich) gehören der Vergangenheit an.
3.
Die Healing Codes werden jede Nacht vor dem Schlafengehen praktiziert. Dabei treten die schon beschriebenen "brain vibrations"
in den Händen auf und voraus gehende Irritationen der Kopfhaut.
Es wird empfohlen die unillkürlich ausgelösten Handbewegungen
zuzulassen bis diese sich "von selbst" beruhigen.
Vgl. ältere Posts vom Mai 2013 in diesem Blog.
Einer kam durch: Manfred J. Poggel - geheilter Parkinson-Patient
Manfred Poggels veröffentlichte Dokumentation
Morbus Parkinson -
Meine Heilung ohne Chemie
Schirner Verlag, 2. Auflage 2013, 367 Seiten
enthält so viele nützliche Therapieansätze, dass sie allen Parkinson-Patienten nur dringend empfohlen werden kann . Viele der dort präsentierten Selbst-Therapien stimmen überein mit den in diesem Blog dargestellten Ansätzen. Das gilt insbesondere für die Therapien der TCM (Akupunktur und -presssur), der Psychologie, der Religion und der Erkenntnistheorie (Stichwort "embodied mind").
Das Motto:
Nicht auf die Chemie vertrauen - das eigene Leben "umkrempeln" und viele, sich ergänzende Therapien Stück für Stück erarbeiten und in Taten umsetzen. Suchen sie Anschluss an Manfred Poggels Trainingsangebote. - Wie Janice Walton-Hadloch in Santa Cruz, Ca., U.S.A., beweist Poggel, dass Levodopa-basierte Medikation erfolglos bleiben muss. Poggel gelang ein schleichender Ausstieg aus einem L-dopa-Medikament -
Der Blogger geht davon aus, dass Poggel dieses Medikament nur kurzfristig verwendet hatte. Dem Blogger ist es bisher nicht gelungen, komplett aus der seit 13 Jahren eingesetzten Levodopa-Medikation komplett auszusteigen. Er muss sich damit begnügen, täglich 12 Stunden L-dopa-Ferien zu geniessen. Die Abhängigkeit von Levodopa erscheint unüberwindbar nach insgesamt 20 Parkinson-Jahren.
Morbus Parkinson -
Meine Heilung ohne Chemie
Schirner Verlag, 2. Auflage 2013, 367 Seiten
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| höchst empfehlenswert, ehrlich und unerschrocken ! (der Blogger) |
enthält so viele nützliche Therapieansätze, dass sie allen Parkinson-Patienten nur dringend empfohlen werden kann . Viele der dort präsentierten Selbst-Therapien stimmen überein mit den in diesem Blog dargestellten Ansätzen. Das gilt insbesondere für die Therapien der TCM (Akupunktur und -presssur), der Psychologie, der Religion und der Erkenntnistheorie (Stichwort "embodied mind").
Das Motto:
Nicht auf die Chemie vertrauen - das eigene Leben "umkrempeln" und viele, sich ergänzende Therapien Stück für Stück erarbeiten und in Taten umsetzen. Suchen sie Anschluss an Manfred Poggels Trainingsangebote. - Wie Janice Walton-Hadloch in Santa Cruz, Ca., U.S.A., beweist Poggel, dass Levodopa-basierte Medikation erfolglos bleiben muss. Poggel gelang ein schleichender Ausstieg aus einem L-dopa-Medikament -
Der Blogger geht davon aus, dass Poggel dieses Medikament nur kurzfristig verwendet hatte. Dem Blogger ist es bisher nicht gelungen, komplett aus der seit 13 Jahren eingesetzten Levodopa-Medikation komplett auszusteigen. Er muss sich damit begnügen, täglich 12 Stunden L-dopa-Ferien zu geniessen. Die Abhängigkeit von Levodopa erscheint unüberwindbar nach insgesamt 20 Parkinson-Jahren.
Neueste DaTSCAN-Untersuchungsergebnisse des Parkinson-Bloggers
Der als untypisch eingeschätzte neurologische und beobachtbare Bewegungsstatus des Parkinson-Bloggers ließ es gerechtfertigt erscheinen, die Diagnose "Morbus Parkinson, idiopathisch" zu überprüfen. Ergebnis des DaTSCAN: parkinsonoid, d.h.durchaus für einen Parkinson-Patienten typisches DaTSCAN-Ergebnis:
Fazit:
DatSCAN: typisch Morbus Parkinson, idiopathisch
Beobachtung: Bewegungsabläufe und allgemeine Mobilität untypisch für Morbus Parkinson im 17. Jahr der Erkrankung.
Frage:
Handelt es sich um eine Sonderform des Parkinson oder ist der Parkinson-Patient schon partiell auf dem Weg seiner Genesung?
Genesung?
DatSCAN: typisch Morbus Parkinson, idiopathisch
Beobachtung: Bewegungsabläufe und allgemeine Mobilität untypisch für Morbus Parkinson im 17. Jahr der Erkrankung.
Frage:
Handelt es sich um eine Sonderform des Parkinson oder ist der Parkinson-Patient schon partiell auf dem Weg seiner Genesung?
Genesung?
Dienstag, 8. April 2014
Parkinson-Blogger jetzt mit autonomer Haushaltsführung
Auch im 17. Jahr der Parkinson-Erkrankung ist bei intensivem Selbst-Training und weitgehendem Entzug der gewöhnlichen Medikation die Führung eines eigenen Haushalts möglich. Hier ist ein Überblick über den aktuellen Status des Parkinson-Bloggers:
Als Nahrungsergänzungsmittel mit äußerst positiver Wirkung auf den allgemeinen Gemütszustand ist Cocosöl (das Öl bzw. Fett der Cocosnuss) hinzu gekommen. Dieses Öl ist in jedem Asien-Shop in Gläsern für wenige Euro erhällich. Einzelheiten zur Wirkung sind den verschiedenen Berichten zu entnehmen, die im Internet veröffentlicht sind. Cocosöl enthält bestimmte Substanzen, die von Nervenzellen des Gehirns noch verarbeitet werden können, die ansonsten nicht mehr versorgt werden können.
Als Nahrungsergänzungsmittel mit äußerst positiver Wirkung auf den allgemeinen Gemütszustand ist Cocosöl (das Öl bzw. Fett der Cocosnuss) hinzu gekommen. Dieses Öl ist in jedem Asien-Shop in Gläsern für wenige Euro erhällich. Einzelheiten zur Wirkung sind den verschiedenen Berichten zu entnehmen, die im Internet veröffentlicht sind. Cocosöl enthält bestimmte Substanzen, die von Nervenzellen des Gehirns noch verarbeitet werden können, die ansonsten nicht mehr versorgt werden können.
Sonntag, 8. Dezember 2013
Parkinson-Habitus: eine Folge von "Unkenntnis" ?
Dem Parkinson-Patienten geht es nicht anders als allen anderen Menschen: Seine merkwürdige Kombination negativer Habitus-Ausprägungen ist die Folge tiefgreifenden Unwissens über die reale Beschaffenheit der Psyche und seines Bewusstseins. Wie alle anderen Menschen verkennt er das wahre Wesen seiner Vorstellung vom Ich. Dass der Mensch sich im Grundatz mit einem Ich-losen Selbst (selfless self) begnügen muss, da eine andere Form des Ich bzw des Selbst unauffindbar und unlokalisierbar ist, dies begreift er erst nach seinem "vollkommenen Erwachen". Bis dahin verbleibt er im Dunkel der Unkenntnis seiner eigenen Beschaffenheit. - Dieses ist nun nicht metaphorisch oder religiös gemeint, sondern erkenntnistheoretisch und neurobiologisch.
Wie aber gerät der Parkinson-Patient in seine kognitive Sackgasse, die aus verfestigten Fehlurteilen besteht, die sich in ihren Wiederholungen gegenseitig verstärken? Sein Habitus wird zu einem immer schwerer werdenden "Gepäck", bis er dieses eines Tages nicht mehr tragen kann und sein Krankheitsbild unübersehbar wird. Das "Rad des Lebens" (Rad des Karma) mit seinen sich gegenseitig bedingenden Gliedern einer langen Kette von Ursachen hat ihn zu einem Punkt gebracht, der ohne Übertreibung als Sackgasse zu bezeichnen ist.
Was ist das, dies "Rad des Lebens"?
Hier ist eine übersichtliche Darstellung, die Francisco Varela's Werk "The Embodied Mind - Cognitive Science and Human Experience" entnommen wurde. (Varela arbeitete damals - 1986-1990 - am Institut de Neurosciences, URA 1199, des Centre National de Recherche Scientifique der Ecole Polytechnique, Paris).
Die im Kreis des Lebens rundum versammelten Glieder ("nidanas") der Verursachungskette werden hier ins Deutsche übersetzt und gemäss Varela's Erklärungen kurz charakterisiert:
1 Ignorance = Unkennntnis
2 Volitional Action = Willensakt
3 Consciousness = Bewusstsein
4 Psychophysical Complex =
Körper-Geist-Kombination
5 Six Senses = Sechs Sinne
(Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Berühren, Denken)
6 Contact = Kontakt
(Jeder Ausgenblick des Bewusstseins steht für einen Kontakt zwischen einem der Sinne und seinem Objekt.)
7 Feeling = Gefühl
(Gefühl - angenehm, unangenehm oder neutral - entsteht durch Kontakt.)
8 Craving = Gier
(Gier entsteht aus Gefühl. Gier ist das Verlangen nach Angenehmem und die Abneigung gegen Unangenehmes. Gier ist eine grundlegende, automatische Reaktion. Gier ist eines der wichtigsten Glieder der Kette der Verursachung. Exakt an diesem Kettenglied kann die erwachte Person etwas tun, um die Automatik des Kreislaufs zu unterbrechen. Der Umgang mit der Gier entscheidet über den weiteren Verlauf: Es geht alles weiter wie bisher, oder ein Wandel tritt ein.)
9 Grasping = Zugreifen
(Gier führt unmittelbar zum Zugreifen und Festhalten: Zugriff auf das, was man ersehnt aber nicht hat, und Abneigung gegen das, was man hat und was man loszuwerden trachtet. Zugreifen ist nicht nur physisch sondern auch geistig zu verstehen.)
10 Becoming = Entstehen
(Zugreifen setzt automatisch die Reaktion des Entstehens aus - im Sinne des Formierens einer neuen Situation in der Zukunft. Neue Tendenzen und Stützsysteme bilden sich heraus als Resultat kumulativer Wirkungen der voraus gegangenen sieben Beweggründe, die wiederum in Bewegung gesetzt wurden durch Willensakte auf Grund von Unkenntnis. Hierdurch wachsen neue Muster heran, die zu veränderten Situationen in der Zukunft führen.)
11 Birth = Geburt
(Mit der Geburt wird schliesslich eine neue Situation zur Welt gebracht bzw. ein neuer Modus des Seins in jener Situation. Es ist für gewöhnlich nur an diesem Punkt, dass jemand die Kette der Verursachungen spürt und etwas daran zu ändern beabsichtigt. Ironischerweise ist im normalen Leben der Zeitpunkt der Umkehrbarkeit bereis überschritten, so dass der Erwachende nichts mehr tun kann, um das Weiterdrehen des Rades zu stoppen.)
12 Decay and Death = Vergehen und Tod
(Augenblicke und Situationen vergehen, das Leben endet. Das Vergehen eines Augenblicks der Erfahung ist - gemäß buddhistischer Analyse der Verursachung - eine kausale Vorbedingung für die Entstehung des nächsten Augenblicks. Wenn dann immer noch Unkenntnis und Verwirrung herrschen, wird sich das Rad in gewohnter Weise weiter drehen - unaufhörlich.
Der Umkreis bedingter menschlicher Existenz wird als samsara bezeichnet und als ein sich ewig drehendes Rad der Existenz visualisiert, angetrieben durch unweigerliche Verursachung und von Unzufriedenheit durchdrungen.
Aber es gibt eine Art Rettungsstation in diesem Kreislauf, und zwar liegt diese Staion exakt an der Stelle des Übergangs von der Gier zum Zugreifen. Gier muss nicht unbedingt zum Zugreifen führen.
Hier an dieser Stelle wird das Konzept der "Achtsamkeit" (mindfulness) ins Spiel gebracht. Durch genaue, disziplinierte Achtsamkeit in jedem einzelnen Augenblick kann der Mensch die Kette automatischer Konditionierung unterbrechen - man kann eben auch nicht den automatischen Weg von der Gier zum Zugreifen gehen und damit allem entgehen, was danach kommt bzw. käme. Das Unterbrechen habitueller Gewohnheiten und Muster führt zu weiterer Achtsamkeit und gestattet es dem Praktizierenden zu entspannen, zu offeneren Formen der Bewusstheit überzuwechseln und einen Einblick in die Entstehung und in das Vergehen der erfahrenen Phänomene zu gewinnen.
Wie aber gerät der Parkinson-Patient in seine kognitive Sackgasse, die aus verfestigten Fehlurteilen besteht, die sich in ihren Wiederholungen gegenseitig verstärken? Sein Habitus wird zu einem immer schwerer werdenden "Gepäck", bis er dieses eines Tages nicht mehr tragen kann und sein Krankheitsbild unübersehbar wird. Das "Rad des Lebens" (Rad des Karma) mit seinen sich gegenseitig bedingenden Gliedern einer langen Kette von Ursachen hat ihn zu einem Punkt gebracht, der ohne Übertreibung als Sackgasse zu bezeichnen ist.
Was ist das, dies "Rad des Lebens"?
Hier ist eine übersichtliche Darstellung, die Francisco Varela's Werk "The Embodied Mind - Cognitive Science and Human Experience" entnommen wurde. (Varela arbeitete damals - 1986-1990 - am Institut de Neurosciences, URA 1199, des Centre National de Recherche Scientifique der Ecole Polytechnique, Paris).
Die im Kreis des Lebens rundum versammelten Glieder ("nidanas") der Verursachungskette werden hier ins Deutsche übersetzt und gemäss Varela's Erklärungen kurz charakterisiert:
1 Ignorance = Unkennntnis
2 Volitional Action = Willensakt
3 Consciousness = Bewusstsein
4 Psychophysical Complex =
Körper-Geist-Kombination
5 Six Senses = Sechs Sinne
(Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Berühren, Denken)
6 Contact = Kontakt
(Jeder Ausgenblick des Bewusstseins steht für einen Kontakt zwischen einem der Sinne und seinem Objekt.)
7 Feeling = Gefühl
(Gefühl - angenehm, unangenehm oder neutral - entsteht durch Kontakt.)
8 Craving = Gier
(Gier entsteht aus Gefühl. Gier ist das Verlangen nach Angenehmem und die Abneigung gegen Unangenehmes. Gier ist eine grundlegende, automatische Reaktion. Gier ist eines der wichtigsten Glieder der Kette der Verursachung. Exakt an diesem Kettenglied kann die erwachte Person etwas tun, um die Automatik des Kreislaufs zu unterbrechen. Der Umgang mit der Gier entscheidet über den weiteren Verlauf: Es geht alles weiter wie bisher, oder ein Wandel tritt ein.)
9 Grasping = Zugreifen
(Gier führt unmittelbar zum Zugreifen und Festhalten: Zugriff auf das, was man ersehnt aber nicht hat, und Abneigung gegen das, was man hat und was man loszuwerden trachtet. Zugreifen ist nicht nur physisch sondern auch geistig zu verstehen.)
10 Becoming = Entstehen
(Zugreifen setzt automatisch die Reaktion des Entstehens aus - im Sinne des Formierens einer neuen Situation in der Zukunft. Neue Tendenzen und Stützsysteme bilden sich heraus als Resultat kumulativer Wirkungen der voraus gegangenen sieben Beweggründe, die wiederum in Bewegung gesetzt wurden durch Willensakte auf Grund von Unkenntnis. Hierdurch wachsen neue Muster heran, die zu veränderten Situationen in der Zukunft führen.)
11 Birth = Geburt
(Mit der Geburt wird schliesslich eine neue Situation zur Welt gebracht bzw. ein neuer Modus des Seins in jener Situation. Es ist für gewöhnlich nur an diesem Punkt, dass jemand die Kette der Verursachungen spürt und etwas daran zu ändern beabsichtigt. Ironischerweise ist im normalen Leben der Zeitpunkt der Umkehrbarkeit bereis überschritten, so dass der Erwachende nichts mehr tun kann, um das Weiterdrehen des Rades zu stoppen.)
12 Decay and Death = Vergehen und Tod
(Augenblicke und Situationen vergehen, das Leben endet. Das Vergehen eines Augenblicks der Erfahung ist - gemäß buddhistischer Analyse der Verursachung - eine kausale Vorbedingung für die Entstehung des nächsten Augenblicks. Wenn dann immer noch Unkenntnis und Verwirrung herrschen, wird sich das Rad in gewohnter Weise weiter drehen - unaufhörlich.
Der Umkreis bedingter menschlicher Existenz wird als samsara bezeichnet und als ein sich ewig drehendes Rad der Existenz visualisiert, angetrieben durch unweigerliche Verursachung und von Unzufriedenheit durchdrungen.
Aber es gibt eine Art Rettungsstation in diesem Kreislauf, und zwar liegt diese Staion exakt an der Stelle des Übergangs von der Gier zum Zugreifen. Gier muss nicht unbedingt zum Zugreifen führen.
Hier an dieser Stelle wird das Konzept der "Achtsamkeit" (mindfulness) ins Spiel gebracht. Durch genaue, disziplinierte Achtsamkeit in jedem einzelnen Augenblick kann der Mensch die Kette automatischer Konditionierung unterbrechen - man kann eben auch nicht den automatischen Weg von der Gier zum Zugreifen gehen und damit allem entgehen, was danach kommt bzw. käme. Das Unterbrechen habitueller Gewohnheiten und Muster führt zu weiterer Achtsamkeit und gestattet es dem Praktizierenden zu entspannen, zu offeneren Formen der Bewusstheit überzuwechseln und einen Einblick in die Entstehung und in das Vergehen der erfahrenen Phänomene zu gewinnen.
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