Dienstag, 19. Juli 2016

Parkinson-Symptome, ihre Überwindung mit Akupunktur und Ernährungsumstellung in 144 Kapiteln

Parkinson-Coaching: Themen der letzten 6 Jahre in diesem Blog:


Yoghurt-, Ayran- und Laban-Bacillus initiiert Regeneration der Hirnzellen in der substantia nigra bei Morbus Parkinson

05.07.16
Geh- und Lauftraining im Off-Zustand der L-dopa-Medikation bei Parkinson

23.06.16
Muhammad Ali inspiriert Parkinson-Patienten weltweit - Spezial "Schluck-Störungen"

07.06.16
Mobilität in Gefahr: auf Spätstadium von Parkinson vorbereitet? - Hypokinesen, Epilepsie?

24.05.16
Seelische Störungen bei Parkinson nicht unbehandelt lassen

05.05.16
James Levine: Vorbild für Patienten mit variablen Parkinson-Symptomen

15.04.16
"Abräumen" alter Blockaden des Nieren-Meridians bei Parkinson

11.04.16
Energie-Blockaden im Rückgrat verhindern Parkinson-Genesung

30.03.16
Sturzgefahr bei Parkinson durch Geh- und Fall-Training eingrenzen

18.03.16
Weniger Parkinson-Symptome - aber neue Gebrechlichkeit?

08.03.16
Parkinson: Motorik-Verlust gestoppt beim Eislaufen - VIDEO-Dokument

12.02.16
Bei Schluckbeschwerden Magen-Meridian akupunktiert

19.01.16
Erlebte Mobilität bringt verloren geglaubte Fähigkeiten bei Parkinson zurück

15.01.16
Keine Stabilisierung von Parkinson ohne geistiges Wachstum

28.12.15
Bei Parkinson-"Freezing": Kick den Karton !

07.12.15
Elektro-Akupunktur: Tipps für Do-It-Yourself bei Parkinson

30.11.15
Akupunktur-Selbsthilfe auch für immobile Parkinson-Patienten

16.11.15
Geh- und Lauftraining bringen Bewegungskompetenz bei Parkinson zurück (Norman Doidge)

27.10.15
Gallen-Meridian akupunktieren gegen Ischias und "restless legs" bei Parkinson

08.10.15
Healing Code-Erfahrungen sind der Hit im Parkinson Coaching Blog: Tremor adé !

02.10.15
Parkinson-Freezing = "Rühr dich ja nicht vom Fleck!!"

08.09.15
Lichtblick für Erkrankte mit psychogenem Parkinson

29.08.15
TRE - Trauma Releasing Exercise für Parkinson-Patienten

28.08.15
Trauma versus "Parkinson-Gene" ?

06.08.15
Von Obstipation befreien bei Parkinson

31.07.15
Ratgeber "Akupunktur-Punkte für häufige Symptome des Parkinsonismus"

10.07.15
Parkinson-Selbsthilfe mit Fußsohlen-Akupressur

08.07.15
"Öffnen des Herzens" durch Akupunktur quer über die Brust für Parkinson

24.06.15
Nieren- und Blasen-Meridiane klopfen bei Parkinson

18.06.15
Healing Code gegen Parkinson-Gesichtslähmungen

02.06.15
Qi-Gong-Übungen gegen Parkinson-Symptome

29.05.15
Frei von Gehstörungen bei Langzeit-Parkinson: VIDEO

30.04.15
Prima Parkinson-Patienten-Broschüren von DESITIN, Hamburg

26.03.15
Neurologische Erklärung der Parkinson-Erkrankung: Ansatzpunkte für Gesundung

24.03.15
Akupunktur gegen Stimm- und Sprech-Störungen bei Parkinson

24.02.15
Ohne "dissociation exit strategy" keine Erleichterung bei Parkinson

16.02.15
Neu generierte Hirn-Schaltkreise verbessern Parkinson-Symptome

05.02.15
Parkinson-Patient kann fortschreitenden Kompetenzverlust stoppen

27.01.15
4 Akupressur-Punkte gegen Schlafstörungen bei Parkinson

16.01.15
Geh-Übung auf der Landstraße medikamenten-frei

22.12.14
Akupressur Milz-Pankreas-Meridian bei Parkinson

22.12.14


Parkinson: Programm für Umerziehung des Belohnungssystems im Gehirn

04.11.14
Alternative Parkinson-Therapien im Selbstversuch - Dokumentation

30.10.14
Strukturelle / somatoforme Dissoziation des Parkinson-Patienten - Literatur

24.10.14
Parkinson: strukturelle Dissoziation besonderer Art?

24.10.14
Parkinson: Brainwave Vibration No. 3 während Akupressur

23.10.14
"Parkinson beginnt womöglich im Magen-Darm-Trakt" (Prof. Heiko Braak)

20.10.14
Hurni dokumentiert strukturelle Dissoziation als Parkinson-Voraussetzung

17.10.14
Parkinson-Schicksal "Rollstuhl"? (Video-Dokument)

27.09.14
Natürliches L-Dopa im Test: Mucuna pruriens (Samtbohne) statt synthetisches L-Dopa

20.08.14
L-Dopa-Teilausstieg in 5 Phasen bei Parkinson

12.08.14
Psychische Störungen bei Parkinson sind behandelbar

08.08.14
Videos: Optionen für Mobilität bei Parkinson

06.08.14
Plastizität des Hirns herausgefordert bei Parkinson

23.07.14
Healing Code als tagtägliche Parkinson-Therapie

10.06.14
Eiweiß beeinträchtigt L-Dopa-Wirkung bei Parkinson

10.06.14
Kokosfett verbessert Gehirnfunktion bei Morbus Parkinson

10.06.14
Video-Dokumentation "Parkinson ohne Geh-Störungen - medikamentenfrei"

02.06.14
Parkinson - eine Sonderform post-traumatischer Belastungs-Störung

17.05.14
Drei hilfreiche Akupunktur-Punkte für mentale Störungen bei Parkinson

16.05.14
Gehblockaden (Freezing) mittels Smartphone beheben

09.05.14
Healing Code senkt Muskel-Tonus bei Parkinson

09.04.14
Einer kam durch: Manfred J. Poggel - geheilter Parkinson-Patient

09.04.14
Neueste DaTSCAN-Untersuchungsergebnisse des Parkinson-Bloggers

09.04.14
Parkinson-Blogger jetzt mit autonomer Haushaltsführung

08.04.14
Parkinson-Habitus: eine Folge von "Unkenntnis" ?

08.12.13
Erkenntnis bricht 5 Habitus-Blockaden

06.12.13
Den neuro-biologischen Regelkreis transformieren

29.11.13
Den Habitus "knacken" heißt gewinnen

21.10.13
Parkinson: Habitus blockiert Genesung

20.10.13
Tages-Protokoll eines Parkinson-Aussteigers

12.10.13
Muskelschwund bei Parkinson: GB 34 Akupressur

04.08.13
Jin Shin Jyutsu-Pressur gegen Angst-Lähmungen (sog. freezing)

30.07.13
Jin Shin Jiutsu: Training bei Parkinson

30.07.13
Verkennen "schöner" Emotionen wirkt verhängnisvoll

08.07.13
Healing Code gegen Parkinson-Symptome

23.05.13
"Klarblick" in der Achtsamkeits-Meditation

01.04.13
Lähmung (Freezing) des Parkinson-Patienten

31.03.13
Achtsamkeits-Meditation heute

30.03.13
Healing Code (= brain vibration no. 2)

30.03.13
Doppelte Traumatisierung und Parkinson

17.01.13
Gegen Depression: Five Shu Points Akupunktur

16.01.13
Psychosomatische Akupunktur-Punkte

16.01.13
SEARCH N STIM

22.10.12
Hirnstimulation durch Implantat-Akupunktur

17.10.12
Akupressur im Selbsttest 2012

12.09.12
Die Psychosomatik des Gallenblasen-Meridians

11.05.12
PARKINSON GENESUNG KONGRESS

25.04.12
Akupressur gegen Parkinson-Symptome

19.04.12
Energieblockaden reflektieren psychische Vorgänge

06.04.12
Parkinson: bioelektrischer "Zusammenbruch"

31.03.12
Wer ist es, den ich als "ich" bezeichne?

23.03.12
Vom Roulette-Zocker zum Croupier

26.02.12
Plastizität des Hirns herausfordern

13.02.12
Übungen Brain Wave Vibration

28.01.12
Emotionales Trauma - Verarbeitung erforderlich

11.11.11
Des-Identifikation mit dem "Parkinson-Schatten"

19.08.11
Howard überwand Parkinson-Krankheit

03.08.11
Architektur der Psyche nach Assagioli

02.08.11

Dienstag, 5. Juli 2016

Yoghurt-, Ayran- und Laban-Bacillus initiiert Regeneration der Hirnzellen in der substantia nigra bei Morbus Parkinson

"D-Laktat und Glykolat könnten Morbus Parkinson stoppen"

so lautete die Schlagzeile in 2014.

Schluss mit dem Gerede vom progredienten Morbus Parkinson! - Hier sind die Fakten.

Endlich Licht am Ende des Tunnels für Parkinson-Patienten: kein "böses Ende" droht unausweichlich, stattdessen Sofort-  und Vorsorge-Maßnahmen für alle Betroffenen! - Was ist geschehen? - Hier ist die Antwort.

traditionell in Bulgarien hergestellt mit dem Lactobacillus Bulgaricus, der das Absterben von Hirnzellen der substantia nigra stoppt und Regeneration ermöglicht für Parkinson-Patienten



in Pulverform - kleine Beutel - kaufen und selbst Joghurt (lactobacillus bulgaricus) anmischen



EXKURS: mikrobiologische Zusammenhänge und Begriffe

"Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus ist ein grampositives, stäbchenförmiges Bakterium, das zur Herstellung von Joghurt verwendet wird. Dabei verstoffwechselt das Bakterium den in der Milch vorhandenen Milchzucker zu Milchsäure." Wikipedia 

...wirkt in Kombination mit:

"Streptococcus thermophilus also known as Salivarius subsp. thermophilus is a gram-positive bacterium, and a fermentative facultative anaerobe, of the viridans group.
It is also classified as a lactic acid bacterium. S. thermophilus is found in fermented milk products, and is generally used in the production of yogurt, alongside Lactobacillus delbrueckii subsp. bulgaricus. The two species are synergistic, and S. thermophilus probably provides L. d. bulgaricus with folic acid and formic acid which it uses for purine synthesis."


Durch die schlichte Zufuhr von zwei Substanzen (Glykolsäure und D-Milchsäure), die nur mit  Hilfe des Lactobacillus Bulgaricus, erzeugt werden,  können Parkinson-Patienten den schleichenden Tod der Dopamin erzeugenden Zellen ihres Gehirns stoppen und bereits geschwächte Zellen regenerieren. Dieses bedeutungsvolle Faktum geht  nicht auf Meinungen bzw. Hoffnungen alternativer Heilpraktiker zurück, sondern basiert auf gesicherten Ergebnisssen der molekularen  zellbiologischen Forschung am Max-Planck-Institut in Dresden MPI-CBG.
Max Planck-Forscher in Dresden mit bahnbrechender Entdeckung über Zell-Regeneration für Parkinson-Patienten


Das Bemerkenswerte an dieser bahnbrechenden Nachricht ist, dass sich niemand oder nur ganz wenige unermüdlich für die Interessen der Parkinson-Patienten Kämpfende für deren Verbreitung und Nutzung zu  Gunsten aller Patienten einsetzen, denn

1. die Pharma-Industrie kann keine Gewinne erzielen, wenn der natürliche Heilstoff frei auf dem Markt verfügbar ist.

2. die Ärzteschaft informiert sich nicht regelmäßig über Forschungsbereiche, die nicht unmittelbar mit den Krankheiten zu tun haben, für die vermeintlich bereits "Standard-Medikationen" gefunden worden sind. Ärzte fürchten, wegen unterlassener professioneller chemischer Medikation zur Verantwortung gezogen zu werden.

3. die Parkinson-Patienten recherchieren in ihrer Mehrzahl nicht wissenschaftliche Forschungsergebnisse, sondern verlassen sich vielmehr darauf, dass darüber ja in der Apotheken-Rundschau berichtet würde, wenn es etwas Neues gäbe, "was gesund macht". Aber Fehlanzeige:
In der schönen Wirkstoff-Liste der Apotheken-Rundschau wird zwar der Lactobacillus Bulgaricus genannt, aber mit der lapidaren Anmerkung: "in keinem Medikament enthalten"! Verschwiegen werden die sog. Nahrungsergänzungsmittel und Naturprodukte, die diesen Wirkstoff enthalten. -

Verschweigen, was gesund macht!? 

Natürlich soll ja auch nicht der Patienten-Magen für die Joghurt-Produktion mißbraucht werden. Es geht um den Konsum des Joghurt von der richtigen Sorte, die dann bereits die auf die Gehirnzellen wirkenden Milch- und Glykolsäuren enthält.
garantiert mit Lactobacillus Bulgaricus und Streptococcus Thermophilus

Bereits im Jahre 2014 ist das Forschungsergebnis international 0präsentiert worden in BIOLOGY OPEN.

Hier ein Original-Zitat für ungläubige Nutzer des blog parkinson-coaching.blogspot.com  :

"D-Laktat und Glykolat gegen Zelltod
Anthony Hyman und Teymuras Kurzchalia, zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben entdeckt, dass Parkinson-geschädigte Nervenzellen der Substantia Nigra durch die Zufuhr von zwei natürlichen Substanzen, Glykolsäure (Glykolat) und eine bestimmte Milchsäure (D-Laktat), wieder zur vollen Funktionsfähigkeit gebracht werden können."
...
Funktionierende Kraftwerke der Zelle sind hier rot gefärbt, die DNA blau. Schaltet man das Gen DJ-1 aus, stellen die Mitochondrien ihre Aktivität ein (links), gibt man Glykolat oder D-Laktat hinzu, werden sie wieder voll funktionsfähig (rechts).
Quelle: MPI-CBG

"Weiterhin stehen zwei sehr wichtige Erkenntnisse fest: D-Laktat und Glykolat kommen in gewöhnlichen Lebensmitteln vor und benötigen damit keine Zulassung als Arzneimittel. Weiterhin haben die Forscher festgestellt, dass mit der Nahrung aufgenommenes D-Laktat und/oder Glykolat über den Verdauungstrakt ins Blut aufgenommen wird, die Blut-Hirn-Schranke überwindet und somit im Gehirn verfügbar wird.
D-Laktat ist eine sogenannte linksdrehende Milchsäure, die von bestimmten Joghurt-Bakterien (lactobacillus bulgaricus) hergestellt wird. Praktisch alle im Handel befindlichen Joghurts verwenden jedoch andere Joghurtbakterien wie lactobacillus bifidus und lactobacillus acidophilus, die die allgemein als gesund geltende rechtsdrehende Milchsäure herstellen. Manche Joghurts enthalten sowohl links- als auch rechtsdrehende Milchsäure, dies wird aber nicht auf den Verpackungen deklariert und kann sich jederzeit ändern. Damit scheidet bisher im Handel käufliches Joghurt als Quelle für D-Laktat de facto aus.
Glykolat kommt vermehrt in bestimmten unreifen Obstsorten vor, unter anderem in unreifen Pflaumen. Es ist aber unklar, wie viel unreifes Obst man zu sich nehmen müsste, um eine relevante Konzentration von Glykolat im Gehirn zu erreichen.
Max Planck Institut Dresden dokumentiert Forschungsergebnisse

Die Forscher haben daher angekündigt, ein spezielles Parkinson-Joghurt mit hohem Gehalt an D-Laktat entwickeln und auf den Markt bringen zu wollen."

Aber keine Angst, auch wenn 400.000  Parkinson-Patienten bisher vergeblich auf das für sie geeignete Spezial-Yoghurt warten. Die "geheime" Quelle der rettenden Bazillen ist nicht so geheim, wie man glauben sollte. Und dies haben die Dresdner Mikrobiologen sicher längst selber herausgefunden. - und kein Parkinson-Patient muss deutsche Supermärkte nach Yoghurt aus Bulgarien durchstreifen.
Parkinson-Stopp mit Lactobacillus Bulgaricus für  Zell-Regeneration in der Substantia Nigra des Gehirns

Es geht auch nicht darum, neue Touristenströme zur bulgarischen Schwarzmeer-Küste nach Varna auszulösen... Sie bestellen z. B. über amazon.de den Lactobacillus Bulgaricus mit dem dazugehörigen Streptococcus Thermophilus in der Form verzehrbereiter Kapseln als Nahrunngsergänzungsmittel beim Hersteller genesis. Das ist alles.
z. B. bei Leidinger Käsereiibedarf: Lactobacilllus Bulgaricus ++ gegen Parkinson

Echte Probiotic-Spezialisten bestellen die Bakterienkulturen direkt bei Käsereibedarf Leidinger und stellen ihren "bulgarischen Yoghurt" hier selbst her.

 ... und beim Türken um die Ecke können sie Ayran und andere ähnliche Sauermilchprodukte kaufen, die ebenfalls den Lactobacillus Bulgaricus enthalten. Hätten sie das gedacht?  Parkinson-Stabilisierung praktisch "überall" möglich? Das gilt auch für den Laban-Dip bzw. Labneh, die in keinem Libanesischen oder Syrischem Restaurant fehlen. Lactobacillus Bulgaricus allenthalben. - und erfahrene Griechenland-Touristen ahnten es schon. auch das "beim Griechen" nicht fortzudenkende Tzatziki kommt ohne den Lactobacillus Bulgarius nicht auf den Tisch.

Bitte beachten sie beim Konsum von Yoghurt das Posting vom 10. Juni 2014: Eiweiß beeinträchtigt L-Dopa-Wirkung bei Parkinson. - Richten sie sich also bei der Wahl des Zeitpunktes ihres Yoghurt-Konums nach den hier im Blog zitierten Ratschlägen.
griechisches Tzatziki -garantiert mit Lactobacillus Bulgaricus

Döner und das ur-gesunde Ayran gehören zusammen und stabilisieren die Regeneration der gefährdeten Hirnzellen von Parkinson-Patienten. Wohl bekomm's !

















Makloubeh (Auberginen-Reis-Auflauf) - nicht ohne Minz-Joghurt im Nahen Osten (mit Lactobacillus Bulgaricus)
























Kühlschrank mit Ayran in jedem türkischen Laden ein Muss

Donnerstag, 23. Juni 2016

Geh- und Lauftraining im Off-Zustand der L-dopa-Medikation bei Parkinson

Das Training der Bewegungen des Gehens wird für alle Parkinson-Patienten zum Schlüssel für die Stabilisierung ihres gesundheitlichen Zustandes. An den Bewegungen des Gehens sind Beine,  Arme und die gesamte Wirbelsäule inklusive des Beckens durch alternierende, kurze Verdrehungen beteiligt.

Irgendwann landen alle Patienten im Off-Zustand, wenn sie einmal mit der Levodopa-Therapie begonnen haben. Da hilft nur eines: die systematische Vorbereitung auf den Zustand, wenn die Medikation nicht mehr wirkt, aber auch nicht mehr abgesetzt werden darf. Die Tätigkeit und Funktionalität aller Organe ist davon abhängig, dass der Parkinson-Patient in Bewegung bleibt. Herz, Lunge, Leber, Nieren und Därme bedürfen der Bewegung, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.

Das wirksamste Training bleibt das Training ohne Levodopa-"Doping"

"Warum soll ich mir das Leben schwerer machen als es ist?"

"Wieso macht es Sinn, gerade dann das Gehen und Laufen zu trainieren, wenn die typischen Parkinson-Medikamente keine Wirkung zeigen?"

"Warum und wie soll ich gerade dann das Gehen und Laufen trainieren, wenn ich mich äußerst wackelig auf den Beinen fühle?"

"Überwiegt nicht das erhöhte Sturz- und Knochen-Fraktur-Risiko die kleinen schrittweisen Trainingserfolge?"

"Sollte ich als L-dopa-Aussteiger oder Teil-Aussteiger solche Trainingsexperimente lieber vermeiden?"
Hier fehlt nur die Matratze als Unterlage; ansonsten perfektes Training auf der Stelle für Parkinson.

Der Blogger hat das Gehen bzw. Marschieren auf der Stelle mit Matratzen-Unterlage selbst ausprobiert, und erste Erfolge im Aufbau der Beinmuskulatur sind erkennbar. Die negative Nachricht: das anfängliche Hochgefühl über plötzlich un-gehemmte Geh-Bewegungen weicht sehr schnell und verwandelt sich in ein Unlust-Gefühl über ein vermeintliches Einsinken der Füße in den Matratzen-Grund. Die positive Nachricht: Das gesamte Lauf-Training im Levodopa-Off-Zustand reduziert sich auf 2 - 3 Minuten; anfangs noch kürzer. Lieber öfter für 20 Sekunden Matratzen-Gehen als einmal zu lange- denn ein Muskelkater bzw. eine Muskel-Übersäuerung erfordern eine Ruhezeit von 3 - 4 Tagen.

auf einer Matratze am Boden

Matratze auf dem Boden  als Unterlage für Geh-Training bei Parkinson

Legen sie eine zusätzliche Matratze neben das Bett, möglichst von einer Seite an eine Wandseite reichend. Bevor sie schlafen gehen oder wann immer sie abends den Off-Zustand aushalten müssen: Schlurfen sie zur Matratze und versuchen sie dort auf der Stelle Gehbewegungen mit den Beinen zu machen.

Das wird auf Anhieb nicht funktionieren, denn der neuropathologische Impuls zur Hemmung der Gehbewegung verschwindet nicht  gänzlich im Vergleich zum Gehen auf hartem Boden im Off-Zustand. Aber jedes mal, wenn sie wieder zur und auf die Matratze treten bzw. springen, bemerken sie ein Schwächer-Werden dieser motorischen Hemmung. - Aber keine Angst vor leeren Versprechungen: Die Hemmung kehrt  zurück, sobald sie wieder auf den normalen Fußboden treten !

Was geschieht dabei? - Das Nervensystem scheint ihr Gehen auf der Matratze nicht als Gehen im Sinne der Fortbewegung des Parkinson-Patienten vorwärts auf zwei Beinen anzuerkennen und einzuordnen. Das Nervensystem trifft eine Unterscheidung und Zuordnung zum Bereich "Zeitvertreib / Spiel". Dort gelten andere Regeln. "Freezing" gibt es nur beim Gehversuch auf dem Boden. - (Erinnern sie sich an das merkwürdige Verhalten der Patienten in dem Kino-Film "Zeit des Erwachens", die ur-plötzlich zu blitzartigen Greifbewegungen fähig waren, wenn ein Kugelschreiber zu Boden fiel, obschon sie seit Jahrzehnten  als "gelähmt" galten ?)

Erklärt werden könnte das "Off-L-dopa/ Anti-Freezing"-Syndrom vielleicht durch die veränderten Erwartungen des Parkinson-Patienten vor und beim Besteigen der am Boden liegenden Matratze: Er kann sich nicht wirklich weh tun  im Falle eines Sturzes. - Ganz im Gegensatz zum Versuch, aus dem Freezing heraus zu kommen und dann unsanft auf dem blanken Fußboden zu landen.
Es fühlt sich ähnlich an dem Weintrauben Stampfen zur Vorbereitung der Maische nach der Weinlese

Stellen sie sich das Trainingserlebnis auf der Matratze bitte nicht allzu angenehm vor. Wenn es sich um eine mittelweiche Schaumstoff-Matratze handelt, fühlt sich das Gehtraining im Barfuß-Modus an wie die Schritte eines Bauern in übergroßen Gummistiefeln über seinen Acker mit lehmigen Boden, der durch zwei Tage anhaltenden Dauerregen aufgeweicht wurde ! -Aber immer besser noch so umher zu stapfen als im Freezing-Modus paralysiert zu sein.  - Leichter ist das Geh-Training auf einer festen Federkern-Matratze mit glattem Überzug.
Vgl  auch Posting  Parkinson-Freezing = "Rühr dich ja nicht vom Fleck!"vom 8. September 2015


Nach 1 -2  Trainingsminuten auf der Matratze ist die Geschichte sowieso überstanden - denn die Beinmuskulatur ist an die Drogen- und Aufputsch-Wirkung der Levodopa-Medikation gewöhnt, und das Gehirn erwartet nun eine Fortsetzung dieser Wirkung - ist daher enttäuscht,  dass die Geh- und Lauf-Trainings-Arbeit sooo hart ist. Beim Beginn des Geh-Trainings lassen sie  es besser ruhig angehen: langsam und nur 30-60 Sekunden, denn es droht eine Übersäuerung der Beinmuskeln, der Muskel-Kater! -Falls dieser sie trotzdem erwischt, bitte das Training ruhen lassen bis er abgeklungen ist.  Denn Muskel-Kater bei schlaffer Lähmung - das ist nicht gerade lustig.
Trampolin für Parkinson-Therapie empfohlen von Manfred J. Poggel

Parkinson-Bezwinger "ohne Chemie", Manfred J. Poggel, hatte in seinem Therapie-Ansatz das Trampolin-Hüpfen erfolgreich exerziert. Vgl. Posting "Einer kam durch: Manfred J. Poggel..." vom 9. April 2014 in diesem Blog.  Im  Prinzip leistet das Trampolin das gleiche wie eine Matratze. Es erlaubt folgenlose Stürze und mindert die Angst des Patienten vor dem Stürzen und der damit einher gehenden Prellung oder Fraktur der Knochen.
Bei Parkinson Geh- und (Auf-der-Stelle) Lauf-Trainings auf dem Trampolin empfehlenswert



Kick-den-Karton

Zum Einstimmen auf das Matratzen-Begehungs-Training können sie auch das "Kick-den Karton / Anti-Freezing"-Training voraus schicken. Neurologisch geschieht dabei dasgleiche: Spiel- statt Pflicht-Modus. Vgl. Posting Bei Parkinson-Freezing: "Kick den Karton!" vom 7. Dezember 2015

die Knochen-Tour auf dem Reha-Standfahrrad
Theracycle mit oder ohne "erzwungenes" Treten bei Parkinson

Der Blogger mutet sich im 20. Parkinson-Jahr und in Anerkennung der Trainingssleistungen unseres Parkinson-Mitpatienten Muhammad Ali zu, vor dem Schlafengehen im Zustand der schlaffen Lähmung sein Reha-Bike neben dem Bett zu besteigen und 100 volle Kurbel-Umdrehungen zustande zu bringen.
Ergebnis: leichteres Einschlafen, ruhigerer Schlaf ! - wenn das nichts ist. - Eine Alternative zum gewöhnlichen home-trainer ist dieses Gerät mit einer "erzwungenen" Trettätigkeit speziell für die Parkinson-Therapie.

den Willen mobilisieren

Wie kommt es, dass ein paar Minuten des täglichen Geh- und Lauf-Trainings so wirksam die Mobilität des Parkinson-Patienten in Gang halten? - Die Antwort hat der Psychologe Roberto Assagioli in seiner "Psychosynthese" (vgl. Postings in diesem Blog) gegeben: Es ist die Mobilisierung des Willens, der die Initiative zum Trainieren ergreifen lässt. Der Patient handelt jetzt,  anstatt passiv zu bleiben oder gar aktiv zu leiden. - Nun muss nur noch dafür gesorgt werden, dass körperliche Schäden ausgeschlossen sind. Dann ist schrittweiser Erfolg garantiert. Vgl. hierzu auch Posting "Wer ist es, den ich als ich bezeichne?" vom 23. März 2012 - Stichwortsuche: Assagioli - in diesem Blog

Assagioli's Stern-Diagramm: Position des Willens



Knochenbrüche riskieren sie bei keinem dieser Trainings zur Stabilisierung ihrer Fortbewegung auf zwei Beinen.

Beginnen sie also mit ihrem Training. Kommen sie voran durch vermehrtes Treten und Marschieren "auf der Stelle".

Dienstag, 7. Juni 2016

Muhammad Ali inspiriert Parkinson-Patienten weltweit - Spezial "Schluck-Störungen"

Über seinen Tod am 3. Juni 2016 hinaus begeistert Ali, "der größte Box-Champion aller Zeiten", die vielen Millionen von Parkinson-Patienten weltweit.
Muhammad Ali kämpfte weiter: gegen Parkinson bis zum 3. Juni 2016

Nie aufzugeben,  
einstecken können, 
einen scharfen Verstand mit einem warmen Herzen verbinden, 
die Menschenrechte nicht nur achten und ehren, sondern auch für die eigene Person verbindlich machen mit vollem Risiko,
Geduld bewahren und den für eine zielgerichtete Handlung geeigneten Zeitpunkt abwarten können,
in körperlich jämmerlicher und gebeugter Parkinson-Pose  innerlich aufrecht bleiben, sich seines Zustandes nicht schämen und 
sich zu den hohen Werten der Menschheit in aller Offenheit bekennen -

das ist Muhammad Alis Vermächtnis und Inspiration für uns Parkinson-Mitpatienten.

Der Blogger analysiert hier die verfügbaren harten Tatsachen der Umstände, die über Alis Parkinson-Status bekannt geworden sind. Ziel ist es, daraus Folgerungen für einen besseren Umgang mit den Symptomen der Krankheit zu gewinnen und Kardinalfehler zu vermeiden.

Ali starb im Alter von 74 Jahren. Seit seinem 40. Lebensjahr kämpfte er über drei Jahrzehnte mit der Parkinson-Krankheit. Ali war in den letzten Jahren häufiger gezwungen ärztliche Hilfe im Hospital zu suchen. Zuletzt wurde er im Frühjahr 2015 wegen des Verdachtes auf Lungenentzündung eingewiesen - ein Zustand, der sich jedoch als ernste Harnwegsentzündung herausstellte. Im Dezember 2014 wurde Ali wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt.

Muhammad Ali vestarb an einer Blutvergiftung in Folge unspezifizierter natürlicher Ursachen. Diese Ursachen, so der Sprecher der Familie Bob Gunnell, seien auf die jahrzehntelange Parkinson-Erkrankung Alis zurück zu führen.

"Parkinson hatte den einst bärenstarken Athleten in den Rollstuhl gezwungen und ihm weitestgehend die Fähigkeit zu sprechen genommen."(DIE WELT, 6.6.2016)

"Zu den gefährlichsten Komplikationen gehören durch Muskelschwäche ausgelöste Lungenprobleme. Denn wenn der Kranke nur eingeschränkt husten oder schlucken kann und Teile der Nahrung oder der Getränke statt in der Speiseröhre in der Lunge landen, kann eine Lungenentzündung die Folge sein."(DIE WELT, 6.6.2016) -

Alis Blutvergiftung war das Ergebnis einer Infektion seiner Atemwege und hatte dazu geführt, dass lebenswichtige Organe ihre Funktion einstellten. Alis Herz soll dann noch für eine halbe Stunde als letztes Organ Lebenszeichen von sich gegeben haben - so die Aussagen seiner Familie.


SPEZIAL:
Zum Thema Schluckbeschwerden lesen sie bitte auch das Posting vom 19. Januar 2016 über Schluckbeschwerden und die empfohlene Akupunktur des Magen-Meridians. Der gestörte Schluck-Reflex scheint dabei ein entscheidende Rolle zu spielen, ähnlich dem gestörten reflexartigen Modus des Gehens bei den Parkinson-Patienten. Beim Schlucken müssen 30 Muskelpaare vom Gehirn koordiniert werden.Weniger die Schwäche dieser Muskeln spielt dabei eine Rolle als vielmehr die Überforderung (Multi-Tasking) des Gehirns bei deren Koordinierung. Das ohnehin für Parkinson-Patienten typische hastige Trinken, verbunden mit Hustenanfällen oder Schluckauf, sollte systematisch abtrainiert werden. 
Eine mangelhafte Koordinierung von 30 Muskelpaaren ist als Begründung eines gefährliche Eintritts von Nahrungsresten in die Atemwege vollkommen anders zu bewerten als ein "Ver-Schlucken" wegen schächelnder Muskulatur! Und überdies ist der Themenbereich Muskelschwäche, Muskelschwund und Rigor einer genaueren Betrachtung wert. Vgl. sie hierzu die Ausführungen in der Tabelle "Kritische Mobilitäts-Störungen" im voran gehenden Posting vom 24. Mai 2016 in diesem Blog. Stichworte: Hysterie, Epilepsie


Das beste Zitat zum Thema Parkinson fand der Blogger in einem Artikel in der VOGUE vom 9. Juni 2016 zum Tod von Muhammad Ali:

Michael S. Okun. "...es ist in Wirklichkeit nicht eine einzige Krankheit..."

"More than half a million Americans suffer from Parkinson’s, the second-most-common neurodegenerative disorder after Alzheimer’s. In addition to the slowness of movement, speech problems, and loss of balance that we tend to associate with the disease, it often comes with emotional disorders such as depression and anxiety. “It’s the most complex disease in clinical medicine because it’s not actually one disease,” says Michael S. Okun, MD, national medical director of the National Parkinson Foundation and the administrative director at the Center for Movement Disorders and Neurorestoration at the University of Florida. “It’s a group of more than 20 motor and non-motor symptoms. We like to lump things together, but I like to say that when you’ve seen one Parkinson’s patient, you’ve seen one Parkinson’s patient.”




Beachten sie auch die noch folgenden Ergänzungen dieses Posting zur Frage nach der Ursache der Parkinson-Erkrankung Muhammad Alis in diesem Blog.

MIRROR, 21. April 2016
"Muhammad Ali's daughter on his life and the moments of light in his struggle with Parkinson's

There is a window in every day when Muhammad Ali’s heavy Parkinson’s disease medication wears off, its brain-fogging side-effects soften and his family see his personality shine through. (A)

His daughter Maryum fills that time creating cherishable memories with the world’s greatest sporting legend.

Maryum says: “Those moments are so precious. I wait for them. (B)

“The majority of the day he can’t show any emotion because he has late, late-stage Parkinson’s .(C)

“The medication puts him in a daze but he has to have the medication. (D) So in those moments when his meds ease he’s more alert, we communicate and he can talk a little bit." (E)
Muhammad Ali & his daughter Maryam in 2015 on his 73. birthday

(A) Jeden Tag öffnet sich irgendwann ein Zeitfenster, wenn Ali's schwere Parkinson-Medikation mit ihren das Gehirn benebelnden Wirkungen abklingt, Dann kann seine Familie erkennen, wie Ali's Persönlichkeit durchscheint.

Blogger kommentiert: Solche "lichten Augenblicke" kennt der mit Ali gleichaltrige Blogger seit 2008, also seit seinem tagtäglichen Versuch des Ausstiegs aus der Levodopa-Standard-Medikation über den Weg der Medikations-Auszeit von mittags bis mitternachts. Für einen Gedankenaustausch mit der Familie ist es dann um ca 24 Uhr stets zu spät. Auch die Mobilität war in solchen ca. 15 - 20 Minuten langen Intervallen auffällig gut. doch niemand schaute zu. Der Blogger neigte dann zur unangebrachten Euphorie.

Ali scheint die ttraditionelle Levodopa-"Ochsenkur" mit 24-stündiger Medikation durchlitten zu haben. Wenn täglich eine Medikationspause von 6 - 12 Stunden eingelegt worden wäre, hätte er zwar eine Höllen-Kur über 3-4 Stunden "Levodopa-Entzug" nach der letzten Medikation durchstehen müssen - dafür aber den Vorteil halbwegs klaren Denkens und Kommunizierens bis zum Zeitpunkt der ersten Medikation nach der Pause genießen können. - Im voran gehenden Posting zum Thema Mobilitäts-Störungen ist die im Jahr 1980 erschienene Studie über sogar 48-stündige Levodopa-Auszeiten für Langzeit-Parkinson-Patienten zitiert, Das war vor 36 Jahren als Ali noch vor seiner Parkinson-Diagnose stand! - Wer hatte ihn damals, ganz zu Beginn neurologisch beraten?
Muhammad Ali mit Tochter Maryam im Trainingscamp

(B) Alis Tochter Maryam:  Diese Augenblicke sind so kostbar. Ich warte bis sie kommen.

Blogger kommentiert: Glücklicher Ali - mit seiner ihn liebenden Tochter Maryam in allernächster Nähe.

(C) Während des grössten Teils des Tages kann er keine Gefühle zeigen infolge seines späten Spätstadiums der Parkinson-Krankheit.

Blogger kommentiert: Dies mag der Eindruck Maryams sein, oft ist aber der traurig-jammervolle Gesichtsausdruch durchaus die Gefühlslage, die innen vorherrscht und nach außen gezeigt wird.
Es ist zweifelsfrei, dass nach einer Levodopa-Medikation von 20, 25 oder mehr Jahren die erkennbare Symptomatik ebenso, wenn nicht vorwiegend, von der Medikation geprägt ist und nicht vom Status der Parkinson-Krankheit. Vgl. im einzelnen voran gehendes Posting über Mobilitäts-Störungen bei Langzeit-Levodopa-Medikation. - Alis Tochter Maryam weiss offenbar wohl zu unterscheiden zwischen maskenhaft aufgesetzter Mimik und den Worten und Gefühlen, die gesprochen oder mittels Gesten geäußert werden. Erst wenn die Levodopa-Medikation abklingt, kann der Verstand zurück zu einer Ich-Wahrnehmung kommen. Ein L-Dopa-gedopter Parkinson-Patient hält sein pharmazeutisch "angetriebenes" Ego für sein eigenes, selbststeuerndes Ich, das Selbst.

(D) Die Medikation versetzt ihn in eine schläfrige Stimmung; aber er muss diese Medikation nehmen.

Blogger kommentiert: Dies hat Maryam sehr richtig erkannt und folgt damit den ärztlichen Anweisungen. - Obwohl die Levodopa-Medizin der Grund für Alis schläfrigen Dauerzustand ist, kann er die weitere Einnahme nicht aussetzen. Ein unmittelbarr Zusammenbruch verschiedener Systeme wäre unausweichlich, denn Körper inkl. Gehirn sind schon nach ca. 8 Jahren  der Medikation süchtig und resistent. Vgl hierzu die Forschungsergebnisse von J. Walton-Hadlock in Santa Cruz, Ca. U.S.A. - Gibt es einen Ausweg? - Ein rechtzeitiger Beginn mit Levodopa-Auszeiten - vgl. Posting über Mobilitäts-Störungen - hätte dem Körper eine Chance gegeben, sich an vorüber gehende Entzugserscheinungen ärgster Art zu gewöhnen. In einer gesundheitlich kritischen Situation ist es für Aus-Zeiten zu spät. - Der Blogger hat 9 Jahre mit Levodopa-Auszeiten von 12 Stunden täglich überstanden und setzt diese Taktik fort! - Vor 35 Jahren haben das 17 Parkinson-Patienten im Rahmen einer Studie vorexerziert: Statt 12 waren es damals sogar 48 Stunden - mit bestem Erfolg.

(E) Daher ist er wachsamer, sobald die Medikamenten-Wirkung nachlässt, wir kommunizieren und er kann ein wenig sprechen.

Blogger kommentiert: Maryam ist ganz offenbar auf richtiger Spur: Unter Medikamenten.Wirkung sagt ihr Vater nichts, weil er klug genug ist zu wissen, dass er nicht das sagen würde, was ihm wirklich am Herzen liegt. - Dann besser schweigen, denkt jeder Langzeit-Parkinsonpatient,  bis der rechte Zeitpunkt gekommen ist und eine tief-innere Kommunikation möglich wird. - Der Leser sei erinnert an das Verhalten de Patienten in dem Film "Zeit des Erwachens".