Mittwoch, 23. Juli 2014

Plastizität des Hirns herausgefordert bei Parkinson

Die für den Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium (im 18. Jahr mit morbus parkinson) typischen Gehstörungen hat der Blogger teilweise bereits überwunden. Insofern erweist sich die These Prof. Gerald Hüthers von  der Plastizität des Hirns als belastbar, d. h. auch im Alltag jedes Patienten als relevant (vgl. Posting in diesem Blog vom 13. Februar 2012.

Aufbauend auf der in diesem Blog gezeigten Wiederherstellung flüssiger Geh-, Lauf- und Hüpfbewegungen des Parkinson-Patienten - wohlgemerkt im Zustand  o h n e  L-Dopa-Medikation - wurde am vergangenen Wochenende in einem privaten Garten ein erfolgreiches Experiment durchgeführt:

1. Eine etwa 40 Meter lange Rasenfläche wurde barfuß durchschritten: jeweils 40 Meter hin, 180 Grad Wende und 40 Meter wieder zurück.

2. Am Samstag wurde diese Übung 75 Minuten lang, am Sonntag 90 Minuten lang ausgeführt. Die Geschwindigkeit und Schrittlänge entsprachen denen eines gesunden Spaziergängers.

3. Es wurden somit am Samstag ca. 4 km, am Sonntag 5 km zurück gelegt.

4. Gehstörungen traten keine auf - im Gegensatz zu ähnlichen Experimenten in anderer Umgebung, wie z.B. entlang einer Landstraße.

5. Nach störungsfreiem Gehen auf der Wiese traten - nach Rückkehr ins Haus - erneut die Geh-Hemmungen mit unvorhersehbaren Lähmungen (freezing) und der Gefahr von Stürzen auf.

6. Einige Tage später verbesserte sich jedoch das Gangbild, und Gehstörungen auch innerrhalb der Wohnung wurden erkennbar geringer, verschwanden für einige Minuten sogar völlig.

Fazit
Es fühlt sich so an als habe sich das Hirn durch die systematischen Geh-Übungen davon überzeugen lassen, dass seine alte These ("Ich kann den Körper nicht mehr sicher gehend bewegen.") obsolet geworden ist.

Nun kommt es darauf an, dass das geschilderte Experiment so häufig wie möglich wiederholt wird. Dies geschieht mit dem Ziel, dass der bisherige morbus parkinson-Habitus als unsinnig und damit als unhaltbar erkannt wird, da das Hirn nicht leugnen kann, dass störungsfreies Gehen durchaus unter "geschützten" Bedingungen möglich ist. - Es fühlt sich so an, als sei ein (neurologischer) Selbstbetrug aufgedeckt worden...

Das Geh-Experiment wird fortgeführt. Hierüber wird in disem Blog weiter berichtet.

Dienstag, 10. Juni 2014

Healing Code als tagtägliche Parkinson-Therapie

Die Gehirnwellen-Vibrationsübungen (brain wave vibration exercises) wendet der Blogger seit 18 Monaten erfolgreich an. Die durch Hand- und Fingerpositionen ausgelösten unwillkürlichen mechanischen Arm- und Hand-Bewegungen des Klopfens und Schlagens gegen den Schädel, den Hals, den Kehlkopf und das Jochbein lösen dort heftige Anregungen der Durchblutung und ein sehr angenehmes Gefühl der Entspannung aus, das auch schon in älteren Posts dieses Blogs geschildert worden ist: siehe Post vom 30.03.2013.

Nachdem im Mai 2014 gelöste Geh-, Lauf- und Hüpfbewegungen erstmalig wieder möglich geworden sind, wird diese Symptomsverbesserung zum guten Teil auf die Anwendung des Healing Codes zurück geführt.
Wohlgemerkt sind die Phasen der "befreiten" Bewegungen auf Phasen des Tages beschränkt, die 5 bis 6 Stunden  n a c h  der Einnahme der letzten Tablette liegen.

Wer meint, unter voller L-Dopa-Medikation die hier geschilderte Verbesserung der Bewegungen mit Hilfe des Healing Code erreichen zu können, befindet sich nach Einschätzung des Bloggers auf dem Holzweg. In der Tageszeit der Healing Code-Übungen sollte der Parkinson-Patient in größtmöglicher Weise von L-Dopa-Medikation frei sein: L-Dopa beeinflusst das Belohnungssystem des Gehirns. Fazit: Den eigenen Körper, zu dem das Gehirn natürlich zählt, durch Affirmationen u. ä. zu "belügen", ist noch niemandem gelungen. Es geht schließlich um das Überwinden überkommener Wahrnehmungs-, Denk-, Erfahrungs- und Handlungs-Muster des praktizierenden Individuums!

Zum Thema "Bewegungsfähigkeit mit und ohne Medikation":

Während der Zeit der L-Dopa-Einnahme treten heftige spastische Sonderbewegungen und Zuckungen im linken Bein auf, und in dieser Zeit sind die Gesichtszüge äußert angespannt. Das neuro-biologische System folgt nicht dem Willen des Patienten.

In der medikamenten-freien Zeit sind dagegen die Gesichtszüge entspannt. Eine Teilnahme am dichten Passantenverkehr auch in voll besetzten öffentlichen Verkehrsmitteln ist in dieser Phase  allerdings nicht möglich. Die Gefahr des "Freezing" und des  Stürzens ist zu hoch. Das neuro-biologische System folgt dem Willen des Parkinson-Patienten also nur bis hin zu einer gewissen Grenze seiner Belastungsfähigkeit. 

Da es beim Healing Code um die willensgesteuerte  Re-Programmierung eines Teiles der Gehirnfunktionen geht, empfiehlt der Blogger eine weitgehend medikationsfreie Tageszeit für die Übungen des Healing Code.

Eiweiß beeinträchtigt L-Dopa-Wirkung bei Parkinson

V O R S I C H T ,

liebe Patienten mit Morbus Parkinson:

Nehmt eine halbe Stunde vor der L-Dopa-Einnahme und
1 1/2 Stunden nach der L-Dopa-Einnahme

kein pflanzliches oder tierisches Eiweiß zu euch.

Begründung: Eiweiß beeinträchtigt die erwartete L-Dopa-Wirkung und kann zu gefährlichen "Aussetzern" und Gehstörungen führen.

Hier erfahren sie mehr darüber, wieviel Eiweiß in bestimmten Lebensmitteln enthalten ist: 

Kokosfett verbessert Gehirnfunktion bei Morbus Parkinson

Kokosöl liefert Ketone als Energiequelle

Die MCTs aus Kokosöl umgehen hingegen den Gallenstoffwechsel und gelangen direkt in die Leber, wo sie zu Ketonen umgewandelt und anschliessend über das Blut ins Gehirn transportiert werden. Ketone entstehen normalerweise nur beim Fettabbau im Körper und sind eine Art alternative Energiequelle, wenn zu wenig Glukose vorhanden ist. Doch durch den Verzehr von MCTs aus Kokosöl entstehen ebenfalls Ketone, die als Energie genutzt werden können
Verschiedene Studien haben gezeigt, dass diese Ketone aus Kokosöl bei niedrigem Blutzuckerspiegel und sogar während einer Diät eine stabile Energiequelle für das Gehirn darstellen, ohne die gefährlichen Risiken zu haben, die ein hoher Blutzuckerspiegel mit sich bringt. [Quelle 1 ; Quelle 2]
Aus diesem Grund sind Ketone die vorzuziehende Energiequelle für das Gehirn bei Patienten, die an Diabetes leiden oder andere neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Amyotrophe Lateralsklerose oder Multiple Sklerose haben.

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kokosoel-gehirn-ia.html#ixzz34G1zc3UY

Kokosfett gibt es in jedem Asien-Shop für € 3 bis 4 je 500 g.
Es ist so schmackhaft, dass man es auch beim morgendlichen Aufstehen mit dem Teelöffel pur zu sich nehmen kann. Es passt geschmacklich gut zu allen deutschen Eintopfgerichten, aber auch zum Braten von Fleisch, Fisch und Gemüse

Montag, 2. Juni 2014

Video-Dokumentation "Parkinson ohne Geh-Störungen - medikamentenfrei"


Die folgende Video-Dokumentation zeigt volle Bewegungsfähigkeit des Parkinson-Patienten ohne Geh-Störungen (sog. Freezing). 
VIDEO Nr. 1: 29. Mai 2014

VIDEO Nr. 2: vom August 2014





VIDEO Nr. 3: vom 27. April 2015

zuversichtlicher Parkinson-Patient nach verändertem Habitus und 18 monatiger Anwendung des Healing Code:

Status-Report: Morbus-Parkinson-Patient im 17. Jahr der Erkrankung
Beeinträchtigung beim Gehen nachmittags kaum erkennbar; im
Gegensatz zu heftigen spastischen Bewegungen des linken Beines
am gleichen Tag von 07 Uhr bis 12.00 Uhr und starker Beeinträchtigung
des Gehens zwischen 12 und 15 Uhr.






Details zu VIDEO Nr. 1 vom 29. Mai 2014:


Datum der Aufnahme: Christi Himmelfahrt 29.05.2014, 17.45 Uhr
Medikation am Aufnahmetag:
05.00 Uhr. 50 mg L-Dopa, 1 mg Azilect, 50 mg Amantadin
07.00 Uhr. 25 mg L-Dopa
08.00 Uhr: 25 mg L-Dopa
09.00 - 17.30: ohne Medikation
17.30 - 05.00  Uhr (+1) folgender Tag: ohne Medikation



Zum Thema "Mobilität bei Langzeit-Parkinson" beachten sie bitte auch diese Posts auf diesem Blog:
15.01.2016
27.10.2015
30.04.2015
22.12.2014

 


Samstag, 17. Mai 2014

Parkinson - eine Sonderform post-traumatischer Belastungs-Störung


Emotionales Trauma als Ursache der Parkinson-Krankheit ?
  
Knapp 200 Jahre nach der ersten Beschreibung der Parkinson-Krankheit durch den gleichnamigen britischen Arzt (im Jahr 1817) legt der Schweizer Psychologe Markus-Peter Hurni eine psychologisch und neurobiologisch schlüssige Erklärung ihrer Entstehung vor. Für seine bahnbrechende Arbeit verlieh ihm im Jahr 2009 die Universität von Granada, Spanien, den Doktortitel der Psychologie.

Hurni hatte besondere Voraussetzungen, die es ihm ermöglichten, tiefer in die menschliche Psyche und in das biochemische „Labor“ des menschlichen Organismus einzudringen als alle Neurologen, Psychiater und Psychologen vor ihm. Hurni war im Alter von 40 Jahren selbst mit der Diagnose Parkinson-Krankheit konfrontiert. Anstatt sich dem Stand der Wissenschaft zu unterwerfen und die üblichen Dopamin-ersetzenden Medikamente einzunehmen, die von Ärzten in aller Welt verordnet werden, begann Hurni eigene Forschungen anzustellen.

Anders als andere Neurologen und Psychologen an Universitäten, in psychiatrischen Kliniken und Praxen konnte er sein „Ich-Labor“ nutzen und unmittelbare Erfahrungen bewerten. Auf diese Weise konnte er die Fachliteratur aus neuen Blickwinkeln auf Spuren der Beweisführung seiner überraschenden Hypothesen durchforsten und hatte damit Erfolg: Es gab in aller Welt empirische und theoretische Erkenntnisse zu den Themenbereichen emotionales Trauma, frühkindliche Lebenserfahrungen, Bewegungsstörungen und Angstattacken älterer Erwachsener, all das jedoch ohne das Erkennen eines Zusammenhangs mit der Parkinson-Krankheit.

Bei den bisherigen Forschungen wurde prinzipiell übersehen, dass die Parkinson-Krankheit gerade darin besteht, dass wahre, wirkliche psychische Zusammenhänge systematisch verdeckt bzw. versteckt werden. „Parkinson“ heißt Camouflage, heißt Maskerade, heißt zwanghaftes Verbergen der eigenen Position im Hinblick auf Einflüsse und Aktionen von Seiten der Umwelt und der Gesellschaft einschließlich der Familie. Selbst der New Yorker Star-Neurologe Oliver Sacks, der in seinem Buch „Awakenings“ und dem darauf fußenden gleichnamigen Hollywood-Film den Parkinsonismus realistisch dargestellt hat, traut sich nicht, eine Art Erklärungsansatz für die teilweise schockierenden Beobachtungen und Einsichten zu formulieren. Hurnis psychologisch-theoretische Begründung ist jedenfalls mit Oliver Sacks’ Fall-Beispielen und veröffentlichten  Krankheitsgeschichten voll vereinbar. Dasselbe gilt für die Beobachtungen und Erkenntnisse der amerikanischen Akupunktur-Spezialistin Janice Walton-Hadlock, die auf mehr als 1.000 Seiten Krankheitsgeschichten und pharmakologische Erkenntnisse von und für Parkinson-Patienten zusammengetragen hat ( www.pdrecovery.org ). Hurnis Theorie ist damit die psychologische und neurobiologische Schlussfolgerung aus den neusten Ergebnissen der empirischen medizinischen Forschung.

(Siehe unten beigefügte Leseproben aus Hurni's Arbeit -  gesamter Text seiner Dissertation in Castellano kaann hier im Blog über Kommentar-Funktion angefordert werden. Bitte Mailadresse angeben.)

Jeder Patient mit einer Parkinson-Diagnose könnte nun bei Nutzung seines „Ich-Labors“ nachvollziehen, ob und wie sein eigener Lebenslauf die Entstehung der Erkrankung erklärt. Auf dieser Grundlage könnte sich zukünftig jeder für die Inanspruchnahme der adäquaten therapeutischen Leistungen entscheiden. Häufig wird der Schwerpunkt auf psychotherapeutischen Leistungen liegen, die sich auf Trauma-Verarbeitung beziehen.
Es gibt allerdings große Hindernisse für eine Heranziehung psychotherapeutischer Maßnahmen:

1.     Hurnis Arbeit ist in spanischer Sprache (Castellano) erschienen. (Markus-Peter Hurni: „El trauma emocional como posible factor etiologico en el Enfermedad de Parkinson idiopatico“, Granda 2009)
2.     Hurnis Website www.parkinsonforum.com ist in englischer Sprache verfügbar.
3.     Wissenschaftlich nicht vorgebildete Patienten werden Hurnis höchst anspruchsvollen Texte und Diagramme, selbst wenn sie Englisch verstehen, nicht angemessen würdigen und interpretieren können.
4.     Der Widerstand etablierter Neurologen, Psychiater, Pharmakologen, Psychologen, Physio- und Psychotherapeuten gegen eine Anerkennung des Hurni’schen Paradigmenwechsels im Themenfeld „Parkinson“ wird sehr groß sein, weil damit alles Bisherige in Frage gestellt wird.  (Der amerikanische Neurologe David Servan-Schreiber gibt in seinem „Anti-Krebs Buch“ Anschauungsmaterial zum Thema „Reaktion des Establishment“ auf seine ebenfalls bahnbrechenden Thesen ebendort zum Thema Krebs-Entstehung und –Vorbeugung.)

Der Verfasser dieser Zeilen lebt seit 1998 mit der Diagnose „Parkinson-Krankheit vom idiopathischen Typ“ und ist im Jahr 2009 durch Nutzung seines „Ich-Labors“ zu vergleichbaren Schlussfolgerungen gekommen wie Hurni, vgl. http://parkinson-coaching.blogspot.com

Um die Erkenntnisse auf eine Kurzformel zu bringen: Es gibt vom Krankheitsbild Parkinson kein Zurück zum Zustand vor Ausbruch der Krankheit. Es gibt jedoch den steinigen Weg einer positiven Weiterentwicklung der Persönlichkeit, wodurch die Kraft zu einer Bewältigung der Symptomatik verliehen wird. Ohne psychotherapeutische Hilfe und ohne an die Grenze eigener Belastbarkeit gehende „Eigenarbeit“ gibt es keine Aussicht auf Erfolg. Alte seelische Verletzungen müssen aufgedeckt werden. Unbewusste Schuldzuweisungen, auch gegenüber längst Verstorbenen sind zurückzunehmen. Wahrhafter Lebensmut inklusive Gottvertrauen und Einsicht in die Gesetzmäßigkeit der Welt  sind auf neuer Grundlage zu etablieren. Die zwanghaft selbst konstruierten Gefängnismauern müssen nieder gerissen werden.

Aber: Der Aufwand lohnt sich, und lebende Beispiele weisen den Weg.

Bonn, 17.03.2011






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Benutzen sie die Suchfunktion oben links im hellen Textfeld dieses Blogs, Seite 1. Geben sie den Namen Hurni eein, und sie erhalten eine lange Liste von Postings, die sich mit Hurni's bahnbrechenden Thesen befassen.





Freitag, 16. Mai 2014

Drei hilfreiche Akupunktur-Punkte für mentale Störungen bei Parkinson

Parkinson-Patienten leiden häufig unter oft vorüber gehenden, aber äußerst unangenehmen mentalen und geistigen Störungen. Diese Störungen beeinträchtigen oft die Nachtruhe. Der Blogger hat zwei Akupunktur-Punkte des Blasen-Meridians ausprobiert und damit sehr gute Erfolge bei der Linderung der genannten Symptome erzielt:

Übersicht des Blasen-Meridians.

1. Blasen-Meridian Nr. 58 (Englisch "UB 58") - am Unterschenkel, Außenseite

2. Blasen-Meridian Nr. 64 (Englisch "UB 64") - am Fuß, Außenseite

Behandelt wurden beide Punkte mit Hilfe des elektronischen  Akupunktur-Stiftes SEARCH'N STIM.
Beide Punkte sind aber auch für Akupressur gut erreichbar und daher geeignet.

3. Herz-Meridian Nr. 3 "Shao Hai"

Dies ist der dritte in diesem Zusammenhang relevante Akupunktur-Punkt, der von den TCM-Ärzten des renommierten YinYang House, Chattanooga U.S.A., ausdrücklich für Parkinson-Patienten angeraten wird: HT 3, der 3. Punkt auf dem Herz-Meridian (Englisch "HT").