Mittwoch, 12. Dezember 2018

Akupressur-Punkte gegen gefühlte Schwäche der Arm-Muskulatur

Systematische Abarbeitung der wöchentlichen Hausaufgaben nach der Shiatsu-Therapiestunde, die sich der Parkinson-Blogger dann selbst stellt, ergibt am 11.12.2018, dass einige  Punkte des Dickdarm-Meridians ( die dort gefundene Webseite gibt es auch in Deutsch!) schon bei leichtem Druck auf die äußere Seite des Unterarms sehr schmerzhaft reagieren. - Da stimmt etwas nicht.

Bei näherer Betrachtung und näherem Nachfühlen kommt der Blogger zu dem Schluss, dass seine bisherige Vernachlässigung dieser Unterarm-Zone darauf zurück geht, dass es eher die unter den Aku-Punkten liegende Muskulatur ist, die starke Schmerzen bereitet, als der engere Bereich um den Punkt selbst herum. Es macht demnach wenig Spaß, die Punkte mit den eigenen Fingern zu pressen, denn dort lässt der Schmerz nicht so schnell nach... zwischendurch kommt auch der elektrische Akupunktur-Stift SEARCH'N STIM zum Einsatz. Aber eine gezieltere Aktion ist unausweichlich: Selbst-Akupressur hier am Arm für eine Woche mindestens.

Es sind die Punkte Di = Dickdarm = lI = large intestine Di 7, 8, 9 und 10

Bereits in der darauf folgenden Nacht waren diese Wirkungen der intensiven, selbst per Akupressur vorgenommenen Bearbeitung der Punkte verblüffend positiv:

# Die gewählten 11 Nachtstunden wurden nur zweimal unterbrochen.

# In den Aufwachzeiten konnten - anders als sonst - die Arme durchaus den Körper so weit anheben, dass er in eine neue, bequeme Liegeposition gebracht werden konnte.

# Fazit: Nicht die Arme und Muskeln waren vorher zu schwach, sondern die Tonisierung zu niedrig: der falsche neurologische Modus zur falschen Zeit (vgl. Ausführungen zu diesem Stichwort "neurologischer Modus" in diesem Blog am 09.08.2018)

# Der Wunsch tritt innerlich auf, nun auch weitere unerklärte Dunkelbereiche der Körperfunktionen aufzudecken und mit Licht und Klarheit zu erfüllen.

# Der Schlaf des Bloggers war nach den abendlichen Pressur-Aktionen, die im Liegen unter oder über der Bettdecke fortgeführt werden können, derart lang und tief, dass er nach dem Erwachen mehrere Minuten brauchte, um sich selbst Klarheit über seine Tagesagenda zu verschaffen.

# In Folge des nur zweimaligen Aufwachens in 11 Sclafstunden gab es auch nur 2 x Gelegenheit, jeweils eine Kapsel Konzentrat der Samtbohne - mucuna pruriens -  einzunehmen: je weniger, desto besser , denn L-Dopa - auch das pflanzliche im Konzentrat zu 40%  enthaltene - macht auf lange Zeit resistent! Eine "lange Zeit", das sind 7 - 8 Jahre.

(Und was machen sie danach? - Lesen sie zur Frage der Medikation von Dopamin-relevanten Pharmastoffen Michael Greenwoods Tabelle im voran gegangenen Post.)

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Nachkonstruktion von Fehlschaltungen des ZNS als Voraussetzung für Genesung von Parkinson (reverse bio-electrical engineering)

Stellen sie sich selbst vor in der Rolle des Master-Minds, der die bioelektrische Wirkweise unseres - insbesondere des eigenen -  ZNS komplett versteht. Nach den Regeln der "Kunst" (Biologie, Neurologie, Medizin) wäre ein kompletter Schaltplan bekannt, nach dem sich gut funktionierende menschliche Individuen orientieren. Dem Chef-Ingenieur wird nun eröffnet, sein, d. h. dieser Mensch hier leidet an Morbus Parkinson. Das Krankheitsbild zeigt einige merkwürdige strukturelle Veränderungen, die kaum zu übersehen sind und mit der Zeit immer bedrohlicher werden.

"rebellierender" Bio-Strom fliesst rückwärts

Der Körper fühlt sich - vom Selbst aus betrachtet - falsch programmiert an.  Es wird sich herausstellen, dass das System der bioelektrischen Energieversorgung bei Parkinson-Patienten tatsächlich nicht regelgemäß abläuft. Es beginnt mit einem Stopp der von oben nach unten verlaufenden Biostrom-Versorgung etwa in der Mitte des Unterschenkels zwischen dem Schienbein und dem Wadenbein.  Im "Schaltplan", d.h. in der Meridian-Lehre der TCM, 
ab Ma 40 wieder auf- / rückwärts
wird dieser Stopp als "Magen 40" lokalisiert und bezeichnet. Als "rebellierendes Qi(Chi)" bezeichnen chinesische Ärzte ein solches von der Regel abweichendes Fließverhalten, d. h. einen rückwärts statt vorwärts fliessenden Bio-Strom. - Das bleibt natürlich nicht ohne Aus- und Nebenwirkungen auf andere Hauptlinien der Bio-Strom-Versorgung, auf andere Meridiane, denn die rund 15 bekannten und benannten Meridiane bilden wiederum ein nacheinander ineinander fließendes Stromfluss Gesamtsystem. - Einmal aus dem Gleichgewicht der Fließrichtungen und Verzweigungen des bio-elektrischen Stromsystems geraten, erkennt der Chef-Ingenieur dann unschwer die ungeahnten Auswirkungen eines Ereignisses (der Stopp und die damit verbundene Umkehr der Fliessrichtung) im Schienbein-Bereich auf den Magen und auf die Verdauung, aber auch auf das Gefühlsleben des menschlichen Bio-Systems.

Der Schöpfer dieses bio-elektrischen Schaltplans von homo sapiens hat es so eingerichtet, dass die Energieströme es nicht vermeiden können zu kooperieren. Zu diesem Zwecke hat er verschiedene Knotenpunkte bzw. -Regionen des Körpers geschaffen, an denen sich mehrere Energieleitbahnen (Meridiane) kreuzen und damit auf die anderen Kreuzungspartner-Leitbahnen einwirken.- Einer dieser Punkte bzw. Regionen liegt - jeweils symmetrisch links- und rechtsseitig - am Hals unterhalb des Schädels -
SJ 16 = Sanjiao 16 = Dreifach Erwärmer 16 "
 etwas schräg hinter und unterhalb der Ohren. Diese Region des Körpers bedienen die Meridiane Galle, Dünndarm, Dickdarm und Dreifach-Erwärmer gemeinsam, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Etwaige Flutwellen in einem der Energieflüsse werden unweigerlich in die anderen hineinspülen. - Wen wundert es dann noch, dass ein Pressen eines Punktes auf dem oberen Mittelfuß Wirkungen am Ohr herbeiführt?

"Amok"-laufender Bio-Strom dringt nicht ins Körperinnere zu Organen und Drüsen

Eine Besonderheit der Parkinson-Erkrankung manifestiert sich in einem "Amok-Lauf" des bio-elektrischen Verhaltens dergestalt, dass von einem bestimmten klar definierten Schalt-Punkt (Akupunktur-Punkt) an gerechnet eine in falscher Ritchtung fließende Bio-Strom-Menge nicht mehr in das Innere des menschlichen Körpers hinein fließt - und dort z.B. die Nieren oder die Blase umkreist und mit Energie versorgt - sondern stattdessen auf der Hautoberfläche verbleibt und dort ungeordnet Störungen auslöst, da es dort an Meridianen, den "Flussbetten der Stromversorgung" fehlt. In der Geographie ist ein vergleichbarer Amok-Lauf vom Tonle Sap (Fluss / See) in Kambodscha bekannt, der ab Frühjahr rückwärts fließen muss, weil sein übernehmender Fluss, der Mekong, bereits  überfüllt ist. Daraus wird dann ein riesiger See mit einer Länge von ca. 130 Kilometern. (Vgl. hierzu die Ausführungen in diesem Blog zum Themenbereich elektrostatische Aufladung durch Hautkontakte mit Textilien aus Polyester- und Polyamid-Fasern.)

Kein einheitlicher Morbus Parkinson sondern Parkinsonismus durch unterschiedlichste Ursachen

Aber niemand soll glauben, durch die Beobachtung von Bio-Strom im Körper der Verursachung von Parkinson auf den Grund gekommen zu sein. Janice Hadlock in Santa Cruz, C., U.S.A. hat wohl den größten praktischen Erfahrungsschatz mit Parkinson-Patienten, einschließlich ihrer selbst, und absolut stabilen Heilungen von der Krankheit. Sie unterscheidet allein 3 - 4 sehr unterschiedliche Verursachungsformen, wie z.B.

# physisches Trauma an Füßen oder Unterschenkeln (Behandlung durch Tui Na / Shiatsu)

# emotionales Trauma in früher Kindheit mit darauf folgenden Verstärkern (Schwächung der Abwehrkräfte verschiedener Organe, insbesondere des Verdauungssystems)
## emotionaler Schmerz durch andere bewirkt oder
## emotionaler Schmerz durch eigene Aktionen bzw. Verhaltensweisen verdrängt oder "entkräftet"
### die Folge jeder der vorgenannten Arten von Traumatisierung - auch die des physischen Traumas - führt zu einer strukturellen Dissoziation, d. h. zu einer Aufspaltung einer vorher psychisch integrierten Persönlichkeit in wenigstens zwei Persönlichkeits-Anteile; den anscheinend normalen und den emotionalen Persönlichkeitsanteil (vgl. Janice Hadlock: Stuck On Pause, Santa Cruz, Ca., U.S.A. ). Daraus resultieren dann bestimmte, exakt definierbare neurologische Modi, die es dann gilt in einer Psycho-Synthese wieder  zusammen zu bringen. q. e. d. via revised bio-electrical engineering. Vgl. auch Post vom 09-08-2018 in diesem Blog.
im Gedärm zeigen sich parkinson-typische "Vergiftungen" - aber auch im Gehirn

# Vergiftungen durch Einatmen z. B. von Pestiziden oder Schlucken von Schadstoffen.

Trauma-Altlasten potenzieren sich

 Verstand und Gefühle sind beim Parkinson-Erkrankten unberechenbar geworden; aber härteste Selbst-Disziplin  des frisch Erkrankten verschafft ihm die illusionäre Überzeugung, "alles" im Griff zu haben.Und tatsächlich können kundige Therapeuten bzw. Selbst-Therapeuten eine Vielzahl unangenehmer Symptome der Parkinson-Erkrankung ohne pharmazeutische Weitervergiftungen stoppen; so z.B. das Zittern der Hände. Vgl. hierzu die Ausführungen über den Healing Code in diesem Blog.

Aber der Weg zurück zu den Anfängen eines aus dem Gleichgewicht geworfenen bio-elektrischen Systems wird sich Stück für Stück klarer abzeichnen. All die Fehlentscheidungen und besonderen Verhaltensformen des prae-Parkinson-Patienten müssen auf ihre Ursache untersucht und dann zeitlich rückwärts durchlebt, wieder erkannt und revidiert werden. - So muss Blockade/Stolperstein für Blockade/Stolperstein systematisch erkannt und geglättet werden bis eine dauerhafte und belastbare Befreiung von Alt-Lasten möglich wird. Siehe unten in diesem Post "Zu viel Wollen bremst das Ergebnis".

Schon "Halten" kann helfen: Tui Na / Shiatsu

Dr. Janice Hadlock DAOM, Santa Cruz, Ca.,U,S.A., informiert ihn nun, dass eine art bio-elektrischer "Unfall" / "Kurzschluss" /"Fehlschaltung" des Zentralen Nervensystems ZNS dafür verantwortlich ist, dass aus seiner eigentlich nicht unüblichen Bedrohungssituation - die es für viele Menschen gibt - eben diese bestimmte Fehlschaltung zu beobachten ist, wenn der Mensch bereits psychisch, d.h. bio-energetisch vorbelastet ist. Man kann auch kurz sagen: ohne vorhergehendes Trauma bzw ohne eine Verkettung auf einander aufbauender Traumatisierungen kein später bio-elektrisch ausgelöstes Parkinson. Daher gibt es - technisch gesehen - nur ein  Schritt für Schritt Zurückverfolgen der Geschehnisse und ein akribisch kontrolliertes Rückgängigmachen der fehlerhaften eingetretenen Verschaltungen. Dies ist das Tätigkeitsfeld von psychologischer Verhaltenstherapie, Neurologie und dem bio-elektrischem Wissen und Wirken  der chinesischen Medizin einschliesslich des japanischen Shiatsu, das auf denselben Grundlagen (manuelle Tui Na-Therapie) basiert. - Dies ist das Gegenteil westlich-schulmedizinischer Pathogenese. Mark Peter Hurni hat mit der wissenschaftlichen Kontrolle seiner Selbstbeobachtungen an der Universität Granada, Spanien, gezeigt, was eine Nachkonstruktion leisten kann. Im Falle Hurnis allerdings nur für den Typus des Parkinsonismus, der auf ein emotionales Trauma in früher Kindheit zurückgeht. Notabene: Dies ist auch der Fall derselben Variante des Parkinsonismus, wie er für den Blogger und für Janice Hadlock, Santa Cruz, Ca., U. S A. zutreffend ist.

Misstrauen sie dem chemischen "Gold-Standard" und seinen Grundlagen!

"Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker"? 
by Michael Greenwood, a. a. O.
- ist definitiv kein Weg zur Klärung der Zusammenhänge. Vgl. sie zu diesem Thema die "offiziellen Statements" der Ärzte von George Bush senior, dem jüngst verstorbenen ex US-Präsidenten, der 10 - 12 Jahre sogenanntes Vaskuläres Parkinson erlitten hatte. Vaskulär bedeutet "von den Blutgefäßen ausgehend". Hier kommt das Thema der vielen kleinen "Schlaganfällchen" zu Erörterung, das viele Neurologen missverstehen. Es geht um die Spannungen im Hals//Kehlen-Bereich, die für Parkinson im Anfangsstadium typisch sind. Aber die Wirkweise ist genau umgekehrt; durch Parkinsonismus entsteht eine sehr schmerzhafte Spannung m Halsbereich, die dann als weniger schmerzhaft später nur deshalb erträglicher wird, weil dieser Bereich schmerzunempfindlich fehlgeschaltet worden ist. Die Gefährdung der Blutzufuhr zum Gehirn bleibt dabei aber bestehen. - Parkinson ist die Ursache, nicht die Wirkung von "Schlaganfällchen"!
(Vgl. auch den Post vom 10.10.2018  in diesem Blog über dissoziative Störung und den Post vom 31.10.2018 über die Taubheit der oberen Hautschichten, d. h. Schmerzunempfindlichkeit, von der Hüfte abwärts).

Der Morbus Parkinson von George Bush senior

Der vom Morbus Parkinson mental und bewegungsbezogen total niedergezwungene 41. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika muss nach seiner schicksalhaften Entscheidung zur Invasion des Iraq unter dem umstrittenen Saddam Hussein im Jahr 2003 eine weitere Traumatisierung erlebt haben, wenn man dem Urteil seiner familiären und berufsbezogenen Umgebung über Bushs Charaktereigenschaften (kühl, nüchtern, Mann der leisen Töne) Glauben schenken darf. Zu dieser Einordnung passt dann auch Bushs Positionierung von Madeleine Albright, Secretary of State, der die Rolle zukam, Saddam Hussein zu verlocken, ohne gegebenen Anlass in Kuweit einzumarschieren, um damit die USA in ihrer Rolle als Helfer Kuweits auf den Plan rufen zu können. - Bush muss psychisch darunter gelitten haben, dass die im Krieg unterlegenen iraqischen Streitkräfte dann recht bald den organisatorischen Kern des sogenannten Islamischen Staates (IS) bildeten, der auf diese Weise entstandenen bisher gefährlichsten Bedrohung des Westens. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte damals der Kriegskoalition "der Willigen" übrigens nicht beitreten wollen.

Seit 2012 konnte sich Bush nach einem Halswirbelbruch in Folge eines Sturzes nur noch im Rollstuhl fortbewegen und war geplagt von verschiedenen Persönlichkeitsstörungen (Grimassen ziehen, "groping", lapses u. ä.). Vgl. zum Thema der Persönlichkeitsstörungen die Ausführungen in diesem Blog unter den Stichworten STUCK ON PAUSE und neurologischer Modus. Ganz eindeutig stellen sich die in den US-Medien publizierten Kennzeichnungen von Bushs Parkinson-Symptomen als "von der Hüfte abwärts beschränkt" damit als Denkfehler heraus.)

Anregungen für erfolgversprechendes "reverse bio-electrical engineering" gesucht + gefunden

Zurück zur bio-elektrischen Nachkonstruktion der fehlerhaften Verschaltungen in den Bereichen Unterschenkel, Becken, Kreuzbein, Kopfmitte versus Gehirn-Schläfenseitenlappen, Hüfte und Hals-/Schulterbereich:

Wer sonst - außer den von Parkinson-Patienten "belämmerten" Ärzten und Pharmakologen - könnte dem oben erwähnten verzweifeltem "Chef-Ingenieur" eine Antwort z. B. auf diese seine Fragen aus der Tagespraxis des Morbus Parkinson geben?

Flugbahn: ca. 3/4 "Salto" aus liegender Lage !

Welche Krafr bzw. Energie bewirkt unter welchen Umständen das Werk, den Blogger im 23. Parkinson-Jahr vor vier Wochen um eine Distanz von zwei Metern aus seinem Bett liegend zu schleudern und ihn dann dort mit dem Kopf (Stirnseite) nach unten auf dem Fußboden - dort wo vorher die Füße des auf dem Rücken  ruhig  Liegenden hinzeigten, auf dem Bauch neben seinem Bett landen zu lassen?

Etwa 220 Grad von 360 Graden eines Kreises umfasste die "Flugbahn" des anfangs komplett still liegenden Bloggers im bzw. aus dem  Zustand des Schlafes bzw. Träumens. -

Im Traum ging es um so belanglose Dinge wie das Herunterlassen einer Jalousie im Wohnzimmer.
Es ging nicht um Mord und Totschlag - wie "Traumdeuter" meinen könnten!

Zuletzt schaffte der Blogger einen seitlichen Sprung (Seitensprung -?) ähnlicher Güte im Jahr 2014. Damals war aber eindeutig ein martialischer Trauminhalt als "Grund" dieser Hochleistung erkennbar. Ergebnis: der Blogger erwarb ein breiteres (130 cm statt 80 cm)  und flacheres Bett.

wird hier fortgesetzt:
 

REM-Lähmung

 = Automatik des ZNS zur Vermeidung von Selbstverletzungen = Fehlschaltung (nicht eingeschaltet worden bei emotional bedeutsamer Handlung) -

Inwiefern kann das Zuziehen einer Jalousie emotnale Energie diesen Umfangs frei setzen?
wird fortgesetzt...

Zu viel Wollen bremst das Ergebnis (Beispiel Obstipation/Darmkolik, 06.12.2018)

Typisch für Parkinson sind Obstipation jahrzehntelang und Inkontinenz im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Gestern Nacht (06.12.2018, 23 Uhr) hat der Blogger seine Lern-Schleife im Wege der Rekonstruktion eines 73 Jahre zurück liegenden Traumas aufgebunden und neu geknüpft (reverse bio-electrical engineering). Hier die Story: 
Vor jedem abendlichen zu Bett Gehen des Kleinkindes verlangte die Mutter ein "Ergebnis", das der Junge durch Exkremente in seinem Nachttopf vorzuweisen hatte, Meistens presste der Kleine so stark,  dass in Folge Verkrampfung gar nichts mehr kam. Bis zu einer Stunde dauerten diese Quälereien! - sobald der Kleine im Bettchen eingeschlafen war, entspannte sich der Dickdarm und das "Ergebnis" landete im Bett. Danach gab's Gebrüll und Schläge sowie Drohungen.. (Vgl. Ausführungen im Post vom 07.06.2018 über Mobilitätskrise Nr. 5, vgl. auch den Post vom 03.04.2018 in diesem Blog über Darmkoliken, die den Blogger immobilisierten und in eine Klinik zwangen)

Zufrieden geben mit dem was ist
Anders als bisher reagierte der Blogger gestern Nacht als eine Obstipation Probleme bei der gewollten Ausscheidung machte. Zwei Klistiere und zwei Zäpfchen halfen nicht. Nach 90 Minuten beschloss der Blogger sich wieder ins Bett zu legen, um unverrichteter Dinge Entspannung und Schlaf zu finden.- Und siehe da; er wurde alsbald vom Schlaf übermannt und vergaß einfach sein gewolltes "Ergebnis". Morgens kamen dann regelrechte Glücksgefühle auf, da diese frühkindheitliche Traumatisierung nun ihre "Verdummung" des zu viel Wollenden nicht länger aufrecht erhalten kann. Die durch Fehleinschätzung selbst bewirkte Beschämung hat ein Ende gefunden. - Übrigens gab es keinerlei Darmdrang am folgenden Tag. Fehlalarm total!

Himmlischer Vater unser, der du dein Universum so liebevoll geschaffen hast - dein Traugott dankt für die neueste Lektion: ruhiger Schlaf ist wonniglich im Vergleich zur angsterfüllten Notarzt-Einlieferung Anfang April des Jahres - trotz deiner dort harrenden Schutzengel.

ich bin zufrieden mit dem was ist und was du werden und gedeihen lässt.

Nachtrag:
Am Nikolaustag,dem 06.12.2018 ging dem abendlichen Stuhlgang-Problemen eine deutlich verschlechterte Mobilität/Geh-Motorik am Nachmittag um 15 Uhr voraus. Socialising war angesagt; ohne synthetisches und ohne pflanzliches L-Dopa - jedoch unterstützt von einem mini-alu-Tretroller als "Rettungsboot" bei Gefahr von Freezing. Es nieselte bei ca 6 Grad Celsius, es war schon halb dunkel, der Weihnachtsmarkt voller junger Geschäftsleute und Familien - mittendrin der Blogger mit zwei befreundeten Oldies: Kartoffelpuffer und Glühwein waren das Ziel. Des Bloggers Schuhsohlen klebten wie Pech am Boden wie ein Körpergewicht von 130 Kilogramm. Aber er wusste, dass diese Hemmung von dem Drang im Enddarm stammte. und so war es. Auch der kurze Rückweg wurde schiesslich zu Fuß gemeistert. Eine kleine Sensation im 23. Parkinson-Jahr ohne L-Dopa im Blut!  - dann kam der Abend s. o.!  
Li = large Intestine = Dickdarm-Meridian

In der Zwischenzeit wurden verschiedene Akupunktur-Punkte des Dickdarm-Meridians mit bloßen Fingern bearbeitet - und der Blogger von verdrängten Einkotungsängsten aus der Zeit 1945 -1947 befreit; Schulterbereich, Unterarm auf dem Muskel, (Li 8, 9, 10) Mittelhand Oberseite, Zeigefinger-/Daumen-Zwischenraum ,vgl Abbildung.

 
Nächtliche Wach-Lähmung

bis zur absoluten Taubheit (Schmerzunempfindlichkeit) der Rückseite des Unterkörpers zwischen 14 und 24 Uhr tagtäglich, wenngleich unterschiedlichen Grades

By Michael Greenwood: Oszillierende Bio-Elektrik (chi) bei Struktureller Dissoziation des Parkinson-Patienten (heart-mind split)
M. Greenwood: oszillierendes Qi = Chi


Donnerstag, 15. November 2018

Wortloser Empfang von Zuversicht und Trost am Ende einer Shiatsu-Behandlung des Parkinson-Patienten

Es geschah am Dienstag, dem 21. August  2018, um 15 Uhr in Hamburg:

# Am Ende der einstündigen Behandlung des Bloggers durch die Shiatsu-Therapeutin geriet der Blogger für 5 bis 6 Tage auf stabile Weise in den parasympathischen Modus seines Nervensystems.
scheinbar passiver Shiatsu-Patient auf einem Futon liegend

# Eine innere Zuversicht kam in ihm auf, dass ihn die bevorstehenden Herausforderungen nicht lähmen würden und so seine Teilnahme gefährden könnten. Es ging um die Mitwirkung als nun Familienältester im angemessenen, begrenzten Rahmen am bevorstehenden großen Familienfest am 25.08.2018 in Hamburg. (Vgl. dazu auch den Post vom 06.09.2018 in diesem Blog.)

Wie kam es zur Stabilisierung des Nervensystems im parasympathischen Modus?

# Als die Shiatsu-Therapiestunde sich ihrem Ende näherte, freute sich der Blogger (mit geschlossenen Augen in Rückenlage auf dem Futon) auf die leise, helle Stimme der Therapeutin, die mit ihrem "Danke schön!" stets innere Heiterkeit erzeugte - da der therapierte Blogger seinerseits seinen Dank sagen wollte und nun "überholt" worden war.

# Der Blogger fühlte mit geschlossenen Augen nach der sanften letzten Berührung seines Oberkörpers noch ein leichtes, in drei weichen Stufen erfolgendes Loslösen der Shiatsu-Therapeutin durch Erheben ihrer Hand - als ganz tief im Hintergrund eine Botschaft geäussert wurde bzw. wie ein lautloser Ton jenseits der Hörbarkeitsgrenze erklang, der darauf ausgerichtet war, vom Blogger recht präzise verstanden zu werden. Es war keine Stimme, sondern lautlose Eindeutigkeit. Das waren auch keine Wörter oder Begriffe, sondern ewige Aussendungen der Schöpfung an ihre Kreaturen. - Innerlich spürte der Blogger, dass dieser Sender ihn seiner permanenten Erreichbarkeit versichern wollte, so wie ein wortloses "Ich bin immer für dich da an deiner Seite"- eine Art life line..
"Schreite getrost voran, auch am 25.08.2018", interpretierte der Blogger diese Aussendung und hielt sich auch vier Tage später daran; mit vollem Erfolg (siehe oben).

Da kommt dem Blogger das Zitat der Affirmation Paramahansa Yoganandas ins Bewusstsein, die da lautet:
"Schalte den Angstssender aus im Herzradio!"  Die Affirmation ist verbunden mit einem Streichen der eigenen Hand über die Brust, von außen nach innen zur Mitte, ähnlich wie beim Shiatsu, (vgl. Post vom 16.10.2009 in diesem Blog.) Es geht dabei um Korrektur des Chi-Fließens u. a. in den Meridianen Pericardium und Magen.
(nach Janice Walton-Hadlock, Santa Cruz, Ca., U.S.A., Parkinson's Recovery Project)

Der vom Herz-Radio empfangene ton- und wortlose Sender kann unter gewissen Bedingungen von "jedem" Menschen empfangen werden. vgl. Zitat Rudy Vandercruysse:
Zitat: Rudy Vandercruysse






Fakten-Hintergrund des Bloggers
# Alter: 75
# 22 Jahre mit Morbus Parkinson
# aktiv als Blogger mit parkinson-coaching.blogspot seit 2009 mit insgesamt 127.000 Nutzern weltweit. Der Blog ist auch in chinesischer Sprache und vielen anderen Sprachen bereit gestellt. Parkinson-Forschung und -Therapien bilden die thematischen Schwerpunkte. Selbsterfahrungen bei der Überwindung von Symptomen des Morbus Parkinson werden hier schonungslos dokumentiert.

# alle Tage tagsüber bleibt der Blogger ohne jede Parkinson-Medikation, nachts Juckbohnen-L-Dopa

# Psychotherapie von 2010 - 2013; Tiefenpsychologie
# Verhaltenstherapie der Kognitiven Restrukturierung von 2017- 2018 nach struktureller Dissoziation, ätiologisch auf Traumatisierung im Kindesalter rückführbar; nach David Burns/Janice Hadlock,  Stuck On Pause, a.a.O., nach Mark Peter Hurni, Dissertation Universität Granada "El trauma emocional...Parkinson" im Fach Psychologie ; vgl. diverse Post unter dem Stichwort hurni in diesem Blog insbesondere vom 17.05.2014; aber auch Howard Shifke's Parkinson exit strategy.
# Shiatsu-manuelle Therapie, Behandlung seit März 2018

# im 1-Mann-Haushalt allein lebend seit 2014

# in privaten Räumen und Gärten bis zu 1 Stunde lockeres Gehen ohne Spastiken und parkinson-typisches Schlurfen, Trippeln  oder "Stottern" - im Zustand ohne L-Dopa seit 2014 eintrainiert 

# mobil im Straßenverkehr nur noch mit Tretroller und pedelec-Dreirad "partmobil avanti" (vgl. Post vom 20.01.2018 in diesem Blog mit kuzem Video-Film über trickreiche Tiefgaragen-Ausfahrt mit dem Dreirad) Im vorgenannten Post finden sie auch eine kurze Zwischenbilanz des Blogs für die damals 100.000 gezählten Nutzer weltweit. Seitdem sind 27.000 neue Nutzer hinzu gekommen!

# als Fußgänger mit Begleitung auch gehfähig im Stadtgewimmel, sofern die Begleitperson einen leichten Alu-Tretroller bereit hält (gegen evtl. Freezing) und nicht geredet wird!
partmobil avanti als pedelec mit Mofa-Schild bis 25 km Reichweite

# seit dem 2.11.2018 ist die reale Persönlichkeit des Bloggers zwar schwach, aber als dominant zurückgekehrt, Die strukturelle Dissoziation könnte beendet sein. - Das unwillkürliche Klammern von Persönlichkeitsanteilen in einer strukturellen Dissoziation an bestimmte, unzureichende neurologische Modi ist damit zunächst beendet. Ein erster Schritt zur Psychosynthese ist getan. (Das "Fahrzeug" fährt wieder im jederzeit unterbrechbaren Automatik-Modus, quasi mit Autopilot!) - 
Herz: "Von jetzt an sorge ich für unser beider Sicherheit"

Damit wird das Leben  im Grunde komplizierter, weil nicht mehr das hochenwickelte limbische System ausgeschaltet bleibt (vgl. Post vom 30.06.2009 zum Beginn dieses Blogs). Das schlichte Stammhirn kommt ja so schön fix auf Lösungen für alles. Nun aber heisst es, Feinheiten aufzuspüren. Mensch werden, wieder menschlich ohne jede Selbstüberhebung und ohne kleinlautes Ausweichen zu sein. Wie geht das?

Vater unser, der du das Universum so erschaffen hast, dass deine Liebe jede fühlene Kreatur  erreichen kann - wo und wie auch immer diese sich verbergen will. Ich habe die Sendung deiner Fürsorge in meinem Herz-Radio nicht überhört. Den Angst-Sender will ich nicht wieder im Dauerbetrieb eingeschaltet lassen, sondern beherzt abschalten. 
Deine 7,6 Milliardenstel lebende Menschheit 
Rudi Traugott




Exkurs "Shiatsu  - Zwischenbericht vom 1. Juli 2018"
Shiatsu für einen Patienten im 22. Jahr mit Morbus Parkinson


Die Shiatsu Praktikerin M. S. hat bisher sieben jeweils einstündige Anwendungen in der Wohnung des Patienten ausgeführt. Eine Behandlung pro Woche.
Hier sind die Ergebnisse einer Zwischenbilanz:

1.     Highlight der Woche
Für mich als Patienten (74 Jahre) sind diese Stunden der Konzentration auf das für mich Wesentliche (Geist und Körper im chronischen Ungleichgewicht) nicht mehr fort zu denken. So achte ich besonders darauf, nicht im Zustand der üblichen L-Dopa-Medikation behandelt zu werden. Ich schalte eine Zeit von 4 Stunden zwischen der letzten Einnahme und der Shiatsu-Behandlung ein. Eine harte Zeit des „Entzugs“. Die Praktikerin bestätigt, in diesen Zeiten ein besseres Bild vom aktuellen Zustand erhalten zu können als im Zustand unter synthetischer oder pflanzlicher L-Dopa-Medikation (mucuna pruriens, Samtbohne).
2.     Passiv bleiben als Patient
Mit jeder Shiatsu-Stunde der Körperarbeit festigt sich mein Empfinden, dass ich nach der Methode des Shiatsu möglichst selbst „draußen vor“ bleiben sollte. Nichts wollen, planen, durchdenken; sondern im Vertrauen auf Shiatsu und Praktikerin ein unverfälschtes Bild meines Zustandes abgeben.
3.     Erst erforschen – dann therapieren
Anfangs interpretierte ich die Berührungen der Praktikerin als suchend oder forschend, später zunehmend als zielgerichtet auf eine Art Fein-Diagnose und zielgenauer Therapie – zum Beispiel zur Beseitigung nervöser Blockaden im Beckenbereich oder im Bereich der Befürchtungen/Ängste.
4.     Wortlos kooperieren
Zwei, drei Sätze über meinen gegenwärtigen Zustand erfragt die Praktikerin zum Beginn ihrer Behandlung.
Ich selbst stelle ein paar kurze Fragen in Bezug auf Phänomene und Organe, die von Bedeutung sein könnten. Dabei bin ich jedes Mal überrascht über die kurzen Stichworte, die M. S. dann in der Behandlung leise äußert.
Später dann gegen Nachmittag denke ich erneut darüber nach und lese bzw. recherchiere in meinen TCM-DAOM-Fachbüchern zu ihren Stichworten über bearbeitete Meridiane. Und finde dann „Schätze“, d. h. für mich passende Empfehlungen für Wege zur Beseitigung unangenehmer Symptome aller Art. (z.B. Ödeme, nervöse Harnretention, Schwindelgefühl usw.) So kann ich allein weiter machen mit Akupressur sowie elektronisch gesteuerter Elektro-Akupunktur.
„Diskussion“ oder Kooperation ohne Worte? – Ja,  so könnte man es nennen.
5.     Vergleich mit Osteopathie
Ich hatte bisher Osteopathie über viele Jahre kennen gelernt und genossen – praktiziert von gelerntem und begabten Osteopathen W. S.  in Bonn.  Die für mich neuen Erfahrungen mit Shiatsu und M.S. übersteigen deutlich das Niveau der erlebten Wirkweise und des „inneren Friedens“ vor, bei  und nach der Behandlung. – Gefahr lauert für mich oft dort, wo sich muntere Gespräche entwickeln, die das Nebenziel haben vom Wichtigen abzulenken. – Besser ist
Erholung schon in und durch Wortlosigkeit;
Dinge und Zustände wollen sich unverfälscht präsentieren.
Auch geistige Ansprüche und Gefühle wollen gelebt, nicht verbalisiert werden und sein, meine ich.
Meditation des „Wegs“ (Dao) (nicht des Wolkenkuckucksheims).
Shiatsu passt dorthin. Die Shiatsu-Praktikerin auch.
6.     Bestens umsorgt, gut aufgehoben
Die Shiatsu-Stunden haben erheblich dazu beigetragen, dass ich die neueren Veränderungen innerhalb meines Nervensystems insbesondere  der neurologischen Modi bewusster nachvollziehen kann. In Folge meiner vor einem Jahr begonnenen Kognitiven Umstrukturierung (Verhaltenstherapie nach Burns/Hadlock für Parkinson-Patienten) befinde ich mich in einem bewegten neurologischen Zustand, der bereits nachweisbare Stabilisierungen der Psyche und Motorik bewirkte. Daneben entwickeln sich Risikofelder, die ohne Shiatsu mit M.S. als Gefahrenquellen auftauchen. – Mit den Shiatsu-Behandlungen fühle ich mich weniger ausgeliefert, allein gelassen als vorher.
Die Ängste bleiben, aber der Mut, sie zu überwinden  und dabei auf die Shiatsu-Helferin zählen zu können, ist enorm gestiegen. –
Damit stabilisiert sich mein Selbstwertgefühl und  die Möglichkeit mich gehend unter Mitmenschen fortbewegen zu können. Die Parkinson-typischen Lähmungs- bzw. Totalhemmungs-Anfälle (sog. Freezing) werden zur Herausforderung, nicht mehr zur Bedrohung.

7.     Abschluss-Zeremonie der Shiatsu-Stunde
Praktikerin M.S. beendet jede ihrer Behandlungsstunden mit einigen Sekunden in ruhender Bewegungslosigkeit. – Die Stille wird dann durch ihre leise helle Stimme unterbrochen – sie bedankt sich. Es klingt als bedanke sich eine Pianistin bei ihrem Auditorium dafür, dass dieses so aufnahmebereit ihrem künstlerischen Vortrag der Sonate gefolgt ist. – war es nicht auch so?

8.     Neurologischer Modus wandelt sich, Shiatsu öffnet Schleuse
Heute, einen Tag nach meiner Mobilitätskrise vom 6.06.2018 (Freezing auf offener Straße) wird der Blogger mehrmals von kleinen Lachanfällen überraschend erfasst. Diese gehen zurück auf Kognitionen oder Erinnerungen/Assoziationen an soziale Situationen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Erlebnissen haben, die der Blogger gerade durch"leidet". - Es sind eher kindische als kindliche Vergleichserlebnisse, und dies mag auch der Grund dafür sein, dass sie so läppisch-unvergoren wirken, eben erheiternd - nicht ernst zu nehmen.

Allein während der Shiatsu-Behandlung am 7.06.2018 kamen zwei kleine Lachanfälle so zustande: ohne Worte, nur als Gefühle in Folge von Berührungen der Praktikerin an beiden vorderen Schultern bzw. an den Beinen (kein Kitzeln!).

Fazit: da kommt ein neuartiger neurologischer Modus zum Zuge. - oder ein altgewohnter Modus ? -  Welcher ?
Angst spielt dabei eine Rolle; aber keine Angst, mit der die  eigene Existenz in Frage gestellt wird. 
Nicht mehr phantasiert-aufgeblasener HORROR, sondern in Bescheidenheit eingestandener Kleinmut, der sich hat verstecken wollen und können ?
Mittelmäßige Realität an Stelle von Wahn ?
Kindische Doppelabsicherung statt Mannesmut ?
Angst vor bösen Überraschungen durch Erwachen zur Wahrheit?

Traum: der Vorhang wird beiseite gerissen und... Entthronung falscher Götter,
Sturz der Götzen vom goldenen Sockel. Sogar ein wahrhaftig gut erinnerbarer
Traum am 19.06.2018 von einem Treffen des Bloggers mit Barack Obama im Rahmen einer einer längeren, halb geschäftsmäßigen, halb auf den Pensionär-Status bezogenen  Tätigkeit  ergänzt das Bild von der Entthronung lebenslang gehegter und gepflegter Sinnersatz-Götzen. Obama gut und schön – aber wohin führt eine kaum hinterfragte Identifikation? – Wo bleibt die Selbstidentifikation? – Träume von und mit Wladimir Putin und Donald Trump waren vor Monaten diesem Obama-Traum voraus gegangen. Was versteckt sich hinter diesen Namen?  - Versuche einer kindischen Selbst-Inthronisierung? („Wir spielen, ich wär der Kaiser!“) –

Da kommt Papst Woytila mit seiner Parkinson-Erkrankung ins Bild und die französische Nonne Marie, die im Glauben an diesen Papst ihre eigene Parkinson-Erkrankung komplett ablegte: das „Wunder“!  vgl. Post vom 25.06.2009 betreffend Meldung im Kölner  Stadt-Anzeiger vom 20.06.2009.

Analyse:
Möglicherweise handelt es sich um das späte Eingeständnis einer lebenslangen Großmannssucht des Bloggers – entstanden als Ersatz für den Verlust des höheren Ichs eines gedemütigten Kleinkindes im  Alter von 2 bis 5 Jahren.

Wie heißt es noch? – Kognitive Restrukturierung.

        9.  Durch Shiatsu-Behandlung zum Kern der Probleme  vorgestoßen

Die heutige Shiatsu-Therapiestunde ergab eindeutig: Die Akupunkturpunkte Magen 32 - 39 (zwischen Lenden und Knien) sind derart schmerzhaft gereizt, dass nur diese Schlussfolgerung bleibt:
Meine Motorik-Krise Nr. 7 manifestiert sich an einer Rückkehr zur typischen Ausgangslage einer Parkinson-Erkrankung: der bioelektrische Strom, der beim gesunden Menschen die Beine abwärts bis  in den zweiten Zehen fließt, bleibt bei Magen 41 in der Mitte des Unterschenkels stecken, staut sich und fliesst rückwärts. Bei seiner unnatürlichen Rückwärtsbewegung schiebt sich der Strom über die Kreuzungspunkte mit anderen Meridianen in deren Aktionsfelder und bringt dort das fein ausgewogene Zusammenspiel aller Organe und Funktionen durcheinander.(These von Janice Hadlock, Five Branches University, Santa Cruz, Ca., U.S.A.)

Gleichzeitig zu der Auffälligkeit der Aku-Punkte Magen 32 bis 39 kommt auch bei der Shiatsu-Bearbeitung der in Bauchhöhe gelegenen Aku-Punkte Magen 20 bis 25 ein mulmiges Gefühl auf. Da stimmt etwas nicht. Milz-Pancreas-Meridian-Punkte 14, 15 und 16 sind nah. Der obere Bauch steht unter hohem Druck.
Die Shiatsu-Heilpraktikerin rät dazu, die gefundenen Symptome ernst zu nehmen. Der Blogger folgt ihrem Rat und recherchiert in "Das Tao der Akupressur und Akupunktur - Die Psychosomatik der Punkte", von Achim Eckert. Bei Eckert findet der Blogger auf der Seite 139:
MP 14 Fu Jie = Bauchknoten
MP 16 Fu Ai  = Wehklage des Bauches
sagen nicht schon die Namen der Punkte alles über des Bloggers Befürchtungen, seinen Kleinmut und die noch fehlende Angriffslust? - Aber die soll sich ab heute (27.06.2018) ändern; versprochen!
Der Bauch ist die Drehscheibe der Stimmungen und Gefühle. Alle hier gelegenen Punkte und auch die in den Leisten plazierten werden nun bearbeitet. Mit den Fingern drücken oder mit dem elektrostift stimulieren !!
vgl auch Heart-Mind-Split-Acupuncture, Post vom 24.06.2015.
vgl. auch den Post von Freitag, 20. Oktober 2017 im Blog

Neigt sich endlich die Zeit ihrem Ende, dass sich Eltern gegenüber "eigensinnigen Kindern" über unseren gemeinsamen himmlischen Vater positionieren? vgl. wiki-Dokument
und vgl. Post vom 03.11.2017 in diesem Blog

 

 

Mittwoch, 31. Oktober 2018

5 Tage Taubheit des Unterkörpers und der Beine durch Polyester-Ski-Hose bei Morbus Parkinson

Absolute Unempfindlichkeit (Taubheit) seiner Haut und Knochen gegen Druck und Zerrung hat den Blogger 5 lange Tage und noch längere Nächte geplagt: an den Hautoberflächen des Unterkörpers und der Beine sowie in den Muskeln, Bändern und Knochen. Draufschlagen, an der Haut kratzen!?- keinerlei Schmerz; so als wären sie nicht vorhanden. Auch die Shiatsu-Praktikerin atmete einmal kurz durch als sie feststellte, dass ihr Patient Blogger auch bei Druck auf die gewöhnlich schmerzhaftesten Meridian-Punkte keinerlei Reaktion zeigte!

Es begann schon am Ende einer pedelec-Dreirad-Tour von 13 Kilometern Länge morgens um 10 Uhr am 13.10.2018. Wegen der niedrigen Temperaturen hatte der Blogger eine Thermo-Winter-Wanderhose angezogen: außen Polyester, drinnen gefüllt mit Polyester-Watte, innen gefüttert mit Polyesterstoff. - Stelllen sie sich vor: In dieser Polyester-Massierung um die Beine eine Stunde lang regelmäßige Drehbewegungen der Pedalen mit 3.000 bis 4.000 Umdrehungen zu bewerkstelligen muss so viel Reibung bewirkt haben, dass eine Menge elektrischer Strom entstand. Wohin floss dieser Strom? - Am Ende der Fahrt gab es noch den Schreck eines Beinahe-Unfalls bei der Abfahrt zur im Kellergeschoss liegenden Tiefgarage. Das schwere pedelc-Dreirad war seitwärts auf frisch gefallenem Laub und nassem Boden die Rampe hinunter gerutscht und gegen zwei Steinstufen geprallt. Kein Schaden, aber großer Schreck beim Kontrollverlust!

Außer mit dem Gefühl der Taubheit reagierte das Parkinson-geschädigte Nervensystem des Bloggers auch mit mittelstarken Lähmungen vieler Muskeln im Bereich der Hüften und der Beine. Das wird nachts zur Qual.  Gleichzeitig freute sich der Blogger über die Tatsache, dass er auf nasskaltem Rasen, übersäht mit Eicheln, Kastanien, Walnüssen und Herbstlaub, schmerzlos und ohne Geh-Hemmungen L-Dopa-medikationslos bsi zu 40 Minuten lang barfuß wandern konnte. - Hatte da jemand es schon zu weit getrieben und folgte dann die Strafe auf dem Fuße, die absolute Taubheit??

Der Elektroakupunktur-Stift SEARCH'N STIM des Bloggers (vgl. Post vom 22.10.2012 in diesem Blog) zeigte einen erniedrigten elektrischen Widerstand der betroffenen Hautflächen an - so als ob an jeder Teil-Fläche und nicht nur an den Akupunkturpunkten ein verminderter elektrischer Widerstand bestünde. Der Anzeige-Ton des SEARCH-Modus ergab ein helles, hohes Wiehern, das auch außerhalb der Meridiane anhielt - was außergewöhnlich war, aber ohne Anzeichen eines elektrischen Rückschlagens auf den Operateur des Gerätes; Anzeichen von Überladung? - als flösse der Strom oben auf der Hautfäche entlang - analog einer Überschwemmung außerhalb eines Flussbettes (...tritt über die Ufer..?). Keineswegs wie ein Tsunami; eher als Reaktion auf einen Stau, der woanders liegt. Wo?

Neurologen weltweit:

# Wie sind die geschilderten bio- und neuro-elektrischen Phänomene zu erklären?
# Was bedeuten sie im Zusammenhang mit den bekannten Störungen im Rahmen des Parkinsonismus?
Vgl Post vom 31.03.2012. Darren Starwynn (2001) Electrophysiology and the acupuncture system / Bioelektrischer Magnetismus/ Parkinson = Zusammenbruch des bioelektrischen Systems usw.,
ZELLEN DER FASZIEN ALS HALBLEITER etc.

Die Motorik des Gehens war durch diese Elektrizitätsattacke nur unwesentlich beeinträchtigt. Die Angst aber kam auf in der Frage, wie lange diese Taubheit mit Teillähmungen andauern werden. Nach einer Woche war dann am 20.10.2018 der Taubheits-Spuk vorüber - und der Blogger erinnerte sich plötzlich schwach, dass er ähnliche, aber weniger auffällige Erlebnisse mit dieser "vor dem Frost schützenden Thermo-Kleidung" schon im letzten Winter hatte. Vgl. Posting vom 5.03.2018 über "Kollabieren" in diesem Blog.


Vorsicht. vermeiden sie Stoffe aus Kunststoff-Fasern, wie z. B. aus Polyester

..und es kam die Erinnerung auf an ein Erlebnis mit Hotel-Bettwäsche aus Polyester-Kunststofffaser vor 38 Jahren (Oktober 1979) . Der Blogger war beruflich in Maputo, Mosambik, auf der dortigen Industriemesse tätig. Das sehr ordentliche Hotel hatte alle Betten in allen Zimmern mit Polyester-Bettwäsche aus der DDR ausgestattet. Darauf konnte der Blogger nur Schlaf finden, wenn er die Auflageflächen des Körpers mit Baumwoll-Handtüchern von der Bettwäsche trennte. Wenn nicht, begann die Haut am Körper zunächst zu jucken, dann taub zu werden, und am Schluss wurde Lähmung der Muskulatur ausgelöst; ein Horror-Szenario von drei Wochen Schlafentzug in diesem schönen Land mit vielen liebenswerten Menschen.

Dieser Amoklauf in seiner Bioelektrizität ging auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland weiter:

# Eine unerklärliche Lungenentzündung kam damals, 1979, auf, und zwar unmittelbar nach einer Fahrrad-Tour am frühen Morgen bei Sonnenschein durch das Siebengebirge bei Bonn. Der Blogger hatte am Oberkörper nur ein weisses Hemd getragen, das in Folge der Anstrengung schweißnass geworden war. Möglicherweise hatte dieses Hemd einen Stoff mit erheblichem Kunststoff-Faser-Anteil ("bügelfrei").
# Die Lungenentzündung wurde vier Tage später nach einer Art von Shiatsu-Therapie von 4 Stunden "Halten" (Tui Na) des Oberkörpers von der Position hinter dem Rücken des Bloggers kuriert. - Der Hausarzt konnte zwei Tage später darüber nur den Kopf schütteln.

All diese Elektrizitätsphänomene bestätigen die Formel von Dr. Janice Hadlock in Santa Cruz, Ca. U.S.A.:
In der Five Branches University, Santa Cruz, Ca., entwickelte Hadlock ihr STUCK ON PAUSE 


# "Parkinson geht auf ein bioelektrisches Problem zurück." q. e. d.


Akupunktur-Strategie
bei Taubheit und partiellen Lähmungen von Parkinson-Patienten in Folge von Kontakten mit statisch aufgeladenen Textilstoffen aus Polyester-Kunstoff-Fasern im Okober 2018

Zunächst will der Blogger an dieser Stelle eine neurologische "Ortsbestimmung" vornehmen:
Welcher neurologische Modus herrscht z.Zt. vor?

Auf welcher Plattfom für welche Zugverbindung bewegt sich der Blogger? vgl. Abbildung in STUCK IN PAUSE, vgl. auch Post vom 16.03.2018 mit übersetzem Inhaltsverzeichnis der Publikation

In der Elektrizitätsattacke befand sich der Blogger im oberen Bild auf Gleis #1 zwischen Pause City und der Endstation Tod (selbst eingebildet, aber dominant wirkend)

Die unterworfene reale Blogger-Persönlichkeit stand währenddessen auf Gleis #2 nahe der sympathischen Station (wo man höllisch aufpassen muss!)

nur über das Drehen des Weichen-Tellers kann dieses Gleis verlassen werden. Wie soll das gehen?!
Wo befand sich der Blogger in der Elektro-Attacke? . Model in  STUCK IN PAUSE








 
Seit Mitte Oktober hat der Blogger einmal täglich alle 9 Aku-Punkte des Herz-Meridians pressiert: 9 x linker Arm + 9 mal rechter Arm; 1 Minute pro Punkt = 18  Minuten am Stück, mittelstark; von der Achselhöhle bis zum Nagel des kleinen Fingers.

Die im Post vom 20.10.2017 dargestellte herzförmige Anordnung von Aku-Punkten verschiedener Meridiane (grüne Herzform usw.) dürfte alle 4 -5 Tage einmal kurz pressiert worden sein.

Die Shiatsu-Therapeutin hat ihrerseits in diesem Zeitraum drei Stunden zusammengerechnet nach eigener Systematik am gesamten Körper des Bloggers Meridian-Punkte manuell bearbeitet. 
by Janice Hadlock: Stuck on Pause, page 213, Santa Cruz, Ca.
Der Blogger erinnert sich daran, dass die Shiatsu -Therapeutin eine manuelle Aktion (die Hand mit der Innenfläche nach oben unter das Kreuzbein des liegenden Patienten lagern) einsetzte, die ihm von seinem früheren Osteopathen bekannt war. - Dies wirkte sehr beruhigend auf das Nervensystem (vgl. neben stehende Abbildung des bioelekrischen Trafo-Systems am Kreuzbein).

Janice Hadlock (übersetzt vom Blogger 04.11.2018): "Diese Wirkung einer Spule ist notwendig, damit das biologische System geschützt wird vor überschüssiger elektrischer Energie. Dieser spulenartig wirkende Transformator hilft dabei, den richtigen Energiezufluss in den Körper zu regeln: ein System mit niedrigen Ampere- und hoher Voltzahl." in:  Stuck on Pause, Seite 213

Jetzt, am 02.11.2018, 15 Uhr, befindet sich der Blogger seit dem 01.11.2018, 20 Uhr außerhalb des obigen Gleismodells, denn

# seine reale Persönlichkeit hat seit heute Nacht die untergeordnete Position verlassen, und ist nun dominant, und zwar im parasympathischen Modus, dann und wann abgewechselt vom sympathischen Modus - ohne irgendwie festzustecken.
Der Redefluss kommt wieder in Gang. Viele kleine Dinge werden wahrgenommen.


Der Blogger wird hier nachtragen, ob bzw. wann dieser Zustand endete ! 
 (Jetzt, am 4.11.2018, 15.30 Uhr: Der veränderte Modus des Nervensystems hält auch über Nacht weiterhin an. Der Blogger war gestern Abend fähig, einem Familienmitglied auf das Genaueste zuzuhören in einer Frage über den Lebensweg und dessen Inhalte; inklusive seines Versprechens einer aktiven Kommunikation darüber im weiteren Verlauf und erster Skizze einer möglichen Wendemarke).
05.11.2018: veränderter Modus hält weiterhin an. Auch 13 km pedelec-Fahrt quer durch die Großstadt ohne Anstrengung geschafft. Weiterhin auffällig ruhig und kommunikationsbereit.
Bemühung um Kommunikation mit innerem "Förderer", Freund, Schöpfer, "Vater unser, der du..."

Nun haben wir Mittwoch, den 07.11.2018, und der veränderte Modus hält bis 21 Uhr an. Zeit schlafen zu gehen.
Am 08.11.2018 muss der Blogger feststellen, dass in der voraus gegangenen Nacht heftige Teil-Lähmungen der Beine tonangebend waren. Von Schlafen kaum die Rede.

Dies erschien als Ausdruck eines inneren Kampfes:

# Klares Anzeichen war die "grundlose" Spannung der Halsmuskulatur, besonders links, wo der Neurologe unlängst auch Ablagerungen (plaques) im Blutgefäß festgestellt hatte.  Der Blogger rettete diese Nacht mit Herz-Meridian-Akupressur und mucuna pruriens, pflanzlichem L-Dopa.
# Selbst der Kehlkopf geriet in eine Art Verbreiterung, die positiv auf leichten Seitendruck reagierte.
Dies alles erinnerte den Blogger an die Lage vor etwa zehn Jahren - als eine Psychotherapie notwendig wurde und bevorstand  Diesmal half Akupressur von Magen  9, 10 und 11 neben dem Kehlkopf bzw. Adamsapfel! ... und von Magen 5 am Kinn.

# Es fühlt sich an als verteidige der Verstand seine gewohnte Kopfsteuerung nächtens gegen die Tendenz der Herz-Steuerung, die in Folge der gegenwärtigen kognitiven Restrukturierung ständig zum Innehalten, Erholen, Erspüren ermahnt.
# Die Arbeitskraft nimm zwar ab, aber die Gestaltungskraft blüht - lange vernachlässigt!
# Bis 18 Uhr dauerte es heute (8.11.2018) bis der Grund ganztätigen Unwohlseins erkannt war. Und endlich reagierte das Gehirn des Bloggers mit dem Abstreifen und in-die-Ecke-Werfen des langärmeligen wollweichen T-Shirts.-- 90 % Baumwolle, 10 % Polyester zeigte das Etikett an. Es war nicht mehr  auszuhalten in dem Shirt; der Blogger hatte zu schwitzen begonnen, und sein Kopf war immer heisser geworden, sogar wenn er auf dem sonnigen, aber kühlen Balkon draußen stand. Kommentar - überflüssig !!! - Ein bio-elektrisches Problem durch statische Aufladung.
# Sämtliche - außer den letzten beiden - Aku-Punkte des Herz- und des Herzbeutel-Meridians - waren also heute tagsüber eng umschlungen von einem Netz aus höchst leitfähiger Polyester-Faser: von den wichtigen Punkten an den Handgelenken bis hin zu den Achselhöhlen bzw. zur Brustmitte. Geh-Störungen wurden unerträglich. Nie wieder? - nie wieder! Wer garantiert das?
 
09.11.2018, 18 Uhr:
Es bleibt spannend...denn die kognitiven Fähigkeiten des Bloggers entwickeln sich langsam aber sicher.- Doch keiner soll meinen, dass eine "integrierte" post-Parkinson-Persönlichkeit nach erfolgreicher bzw. beginnender strukturellen/kognitiven Restrukturierung leicht zu ertragen sei; im Gegenteil.  Die neu erfahrene Vertiefung der Kognition muss erst einmal jedes simple "Aburteilen" beenden und bessere Lösungen erfühlen und erkennen.... wie sollte dies "leicht" sein?

Nachtrag
14.11.2018, 15 Uhr
Der spezielle post-dissoziative Bewusstseinszustand hält weiterhin an: Heute hat er den Blogger ca. 11 Stunden bis morgens um 9 Uhr fest und erholsam tief schlafen lassen. Morgens war das Bewusstsein unbehelligt von der Frage, was ich heute für mein Überleben leisten muss. Erst durch Konversation am Frühstückstisch zeichnete sich ein Tagesplan ab. Keine Hektik, keine Verzweiflung: in den Tag hineinschliddern - ist doch alles ok! - Wie lange ist es her, dass der Blogger voller Gottvertrauen so erwachte?-------- Die morgendliche Orientierungsschwäche am 14.11.2018 war in keiner Weise vergleichbar mit den dissoziativen Störungen, die im Post vom 10.10.2018 geschildert werden. Örtliche Orientierung war voll gegeben, Umwelt richtig erkannt - bloß die Agenda, der Tagesplan, blieb für etwa 30 Minuten dem bewussten Denken unzugänglich. ("Wie sehen meine Mittwochs aus?")
Selbst das spätere Herausspringen der Fahrradkette aus dem Pedalantrieb des Dreirades nahm der Blogger bei einer längeren Ausfahrt um 10.30 Uhr ruhig zur Kenntnis und regulierte das Problem kniend auf den Pflastersteinen mit bloßen Händen innerhalb von drei Minuten. Congratulations, my dear Self!


"Vater unser, der du so liebevoll das Universum erschaffen hast, bitte vergib mir, dass ich von Menschen künstlich hergestellte Erzeugnisse mit ihren möglichen Schädigungen  - trotz deiner Warnungen - den von deiner Natur gewonnenen Stoffen vorgezogen habe. - Jetzt hab ich verstanden.
Rudi Traugott"

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Sigmund Freud: Geh-Hemmung inkl. Freezing sind hysterische Störungen , Literatur-Fundstelle. S. 7

"Hemmung, Symptom und Angst" heisst das psychiatrisch-medizinische Werk Sigmund Freuds, das in der Fassung von 1928 in 4. Auflage 2017 heute verfügbar ist. - Aber offenbar lesen Studenten, wissenschaftliche Assistenten und Lehrkräfte nicht mehr meisterliche Originaltexte der Psychiatrie und Neurologie.

Aber das kann sich bald ändern. Einige Parkinson-Selbstbehandler weltweit kennen die Zusammenhänge, bleiben jedoch ungehört und weithin ungelesen: Janice Walton-Hadlock, Mark P. Hurni, John Pepper u.v.a.m. Hier im Blog finden sie nahezu komplett die Namen, Erkentnisse und Veröffentlichungen derjenigen, die den "heutzutage herrschenden Goldstandard"(sogenannte substantia nigra Degeneration, Mangel an Dopamin, daher L-Dopa-Drogen usw.) widerlegt haben. Vgl Post vom 18.07.2018 in diesem Blog.

Bei der von Freud erkannten Abasie (Geh- bzw. Standunfähigkeit) handelt es sich nach heutigem Stand der Psychiatrie um eine dissoziative posttraumatische Belastungsstörung, und die große Mehrheit der Forscher und Psychotherapeuten verkennen oder übersehen die Gleichartigkeit dieses Phänomens mit den Geh- und Gangbild-Störungen des als Parkinson-Patient bezeichneten Gehbehinderten - im fortgeschrittenen Stadium seiner psychiatrischen Erkrankung. - So verbleiben Millionen von Parkinson-Patienten weltweit un- bzw. fehlbehandelt. Statt Psychiatrie gibt ihnen die Gesundheitswirtschaft L-Dopa-Drogen.
S. Freud: auf seiner Strukturtheorie beruhende Angsttheorie



Lokomotion gehemmt
Denn die Parkinson-typische Gehhemmung, Gehunlust und -schwäche (bis hin zum Stopp = Freeze)
wird gemeinhin einer unerklärbaren  Degeneration von Hirnzellen (substantia nigra) zugerechnet, und nicht einer seit mindestens 80 Jahren bekannten psychiatrischen Krankheit des Bereiches Hysterie. Die Fortbewegung (= Lokomotion) des Menschen wird gehemmt oder sogar verhindert.

in Hemmung, Symptom und Angst; von Sigmund Freud 1928, Nikol-Verlag Hamburg 2017, Seite 7


Abasie (Sigmund Freud)  statt "schwarzer Zellentod"-Phantasie
Endlich hat der Blogger den medizinwissenschaftlichen Beweis für seine tagtäglich gelebte Realität und seine hier im Blog begründete These:

Das Gehen kann wieder  symptomfrei zurück erlernt werden, sobald die Angst-Symptome beseitigt oder eingegrenzt sind, welche die Hemmung bewirkt haben.

unter bestimmten Bedingungen...(Zitat)
"Wenn kein microscooter mitgeführt wird,  kann ich nicht gehen. Wenn ja, gehe ich eine Stunde total symptomfrei im 23. Jahr mit dem "Morbus Parkinson". Quelle: Blogger 2018  - natürlich  ohne   L-Dopa

Mit L-Dopa-Medikation ist eine solche Rückkehr äusserst erschwert, aber gleichwohl selbst dann möglich. 


...und die Therapie ?
Der Blogger folgt der Empfehlung von Janice Walton-Hadlock in Santa Cruz, Ca., U.S.A. und bedient sich der kognitiven Restrukturierung, der von David Burns bekannt gemachten Verhaltenstherapie, um einer Heilung seiner Geh-Hemmungen sowie anderer Formen der Verarbeitung von Angst näher zu kommen. - 
(Auch eine Psychotherapie auf tiefenpsychologischer Grundlage hat er in den Jahren 2011 bis 2013 erfolgreich erfahren: Ende eines neurotischen Verfolgungswahns.)
Start-Phase:
Vgl. auch den Post vom 9.06.2017 in diesem Blog. Dies war der Startpunkt des von Janice Waltom-Hadlock empfohlenen psychotherapeutischen Weges: Verhaltenspsychologie (kognitive Restrukturierung) für Fälle struktureller Dissoziation bei Parkinsonismus.  
vgl David D. Burns: Feeling Good, im Post vom 13.03.2017 in diesem Blog)




Eine Fortsetzung unserer Darstellung der Strukturtheorie und der Angsttheorie Sigmund Freuds auf der Basis seiner Erkenntnisse von 1928  folgt in diesem Blog.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Dissoziative vorübergehende Störung des Bewusstseins - ohne neurologischen Befund

Dass ein aktives Selbstbetreiben einer kognitiven Restrukturierung für einen Langzeit-Parkinson-Patienten kein Zuckerschlecken sein würde, hatte sich der Blogger im 23. Jahr seiner Parkinson-Diagnose schon gedacht. Aber die vor vier Wochen unvermittelt einsetzende Störung des Bewusstseins mit Verlust der Orientierung wollte er nicht einfach so hinnehmen. (Vgl. Posts vom 12.09.2018 und vom 27.09.2018 in diesem Blog)

Mit dem bestens vertrauten Neurologen und Psychiater in der Hamburger City wurde auf den 9. Oktober 2018, 12 Uhr, ein Termin für eine neurologische Untersuchung des Bloggers festgesetzt.


Gänzlich L-Dopa-drogenfrei !
Der Blogger hatte angekündigt, ohne Medikation von Parkinson-L-Dopa u.ä. zur Untersuchung zu kommen. Notabene. Zum ersten Termin bei demselben Psychiater/Psychotherapeuten/Neurologen vor ca. vier Wochen war der Blogger mit L-Dopa Medikation von 25 mg pro Stunde auf seinem pedelec-Dreirad, im Konvoi radelnd mit der wohl vertrauten Pflegerin per Dienstfahrrad, gekommen. Damals und heute wich die Pflegerin nicht von seiner Seite und hielt - auch noch dort im Gebäude angekommen - den Cityscooter als "Rettungsboot" stets bereit. (Vgl. zu dieser conditio sine qua non des Cityscooter die Aussage Sigmund Freuds, zitiert im Post vom 17.10.2018 in diesem Blog)

Gestern wurde der Neurologie-Termin "High Noon in the City"  als Top-Leistung einer vom Blogger  selbst gesteuerten Mobilität und Motorik wahrgenommen. Hier ist der Ablauf:

# Abholung durch die Pflegerin um 11 Uhr des zu Fuß vom 2. Stockwerk zum Hauseingang die Treppen hinunter gehenden Bloggers - leichtfüßig, aber bei heftigen spastischen Sonderbewegungen der Beine: watscheliger Gang mit übertrieben raumgreifenden, aber festen Schritten. Wie in Siebenmeilenstiefeln.
unwillkürliche Gangart bei Parkinson ohne L-Dopa - für ca 30 Minuten

Ähnliche, unwillkürliche Besonderheiten des Gangbildes von Parkinson-Patienten beschreibt Oliver Sacks in seinem Film AWAKENINGS (Zeit des Erwachens) mit Robert de Niro als Patienten. Erwachsene gehen plötzlich wie Kinder, die ihre Schrittlänge an Mustern der Pflastersteine ausrichten.
In dieser spielerisch gewählten Besonderheit kann das spätere Kind im Parkinson-Habitus als älterer Patient dann die hemmenden Hürden meistern, die bedrohlich wirken und so seine Bewegung festfrieren können.

Der Blogger erinnert sich an das bescheidene Allmachtsgefühl, wenn er als kleines Schulkind nachmittags in die Pantoffeln seines Stiefvaters geschlüpft war, um damit in raumgreifenden Schritten den Korridor der Wohnung abzuschreiten; natürlich nur dann, wenn ihn niemand dabei beobachten konnte!
Ohne Orientieung an solchen Mustern oder Erinnerungen daran überwiegen die das Gehen hemmenden Kräfte. vgl im Blog: "Kick den Karton!",  Post vom  07.12.2016.
(Klingt nach parasympathischen Modus, der unerwartet aufkommt, oder? )

#  Bis zur Bus-Station waren es nur ca. 150 Meter Entfernung, die teilweise mit dem microscooter gerollert wurden. Keinerlei Gehhemmungen am Eingang zum Bus und inmitten der meist alten und ebenfalls gehbehinderten Mit-Fahrgäste.

#  Die Busfahrt erfolgte sitzend, so dass das Schaukeln des Busses gut zu ertragen war.

#  Das Aussteigen am Rathausmarkt und der kurze Gang quer über den weithin leeren Marktplatz erfolgten ohne Anzeichen des Bloggers von Parkinson-Symptomen. Auch das übertriebene, spastische Gehen wie in "Siebenmeilen-Stiefeln" hatte sich von selbst verflüchtigt. Keinerlei psychische Probleme durch Blickkontakte mit entgegen kommenden oder den Weg kreuzenden, eiligen Passanten. Eine wahre Wonne des Normalseins !!

#  Die Rückfahrtt verlief dann ebenso elegant - in umgekehrter Richtung bis zum erleichternden guten Ende um 14 Uhr zu Hause.

# Neurologie:
Bericht des Bloggers über Einmaligkeit der vor vier Wochen aufgetretenen ca. 5 Stunden anhaltenden Bewusstseinsstörung.

In der Praxis des Neurologen wurden von 12 bis 13.15 Uhr zwei Untersuchungen durchgeführt:

(1.)   Elektroenzephalographische Untersuchung (im Sitzen)
Messung der elektrischen Ströme zum und im Hirn. Ergebnis: keinerlei medizinischer Befund; optimale Verhältnisse.

(2)   Ultraschalluntersuchungen ACC, ACI, ACE, VA bds. (im Liegen)
Extracranielle Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien
Messung per Ultraschall der Versorgung zum und im Hirn mit Blut. Hier hat der Arzt eine leichte bis mittelschwere Ansammlung von Plaque/Verkalkung auf der linken Seite festgestellt, dort wo sich hinter dem Schlüssselbein die Arterie in zwei Wege aufteilt.
Stand der psychotherapeutischen medizinischen Wissenschaft

# Die vor gut drei Wochen erörterte These von einer diagnostizierten "dissoziativen Störung in Folge emotionaler Übererregung bezüglich erkennbarer Ereignisse" wurde gestern bestätigt. - Der Psychiater im Arzte war schneller am Ziel als der Neurologe in ihm. (Vgl. Post vom 27.09.2018 in diesem Blog)

Für alle Mitwirkenden summiert war diese kombinierte Patienten-Mobilitäts-,  Mediziner- und Pflege-Leistung - quasi in einer verlängerten "Mittagspause"- mindestens eine Bronzmedaille wert, meint der Blogger.

Herz-Meridian geweckt (* siehe unten EXKURS "Herzwege"
Die nachfolgende Analyse erstellte der Blogger am 11.10.2018, 11 Uhr, nach intensiver Selbst-Akupressur aller Punkte des Herz-Meridians beim entspannten Liegen auf der Couch: von den Tiefen der Achselhöhlen bis hin zu den Nägeln der kleinen Finger, jeweils links und rechts H 1 bis H 9.


Rekonstruierter Ablauf der dissoziativen Bewusstseinsstörung 
gemäß der nun vorliegenden Diagnose: 
(Status: 15.10.2018)

1. Erwachen aus dem Tief-Schlaf-Modus
Erwachen des Bloggers am 12.09.2018 aus dem vorliegenden Tief-Schlaf-Modus des Nervensystems (REM-Modus ?).

2.  Orientierungsversuch des ANP
Wahrnehmung des Fehlens von Tageslicht morgens um ca. 7 Uhr und der Geräusche eines heftigen Regens auf dem Dach und draußen vom Garten

3. Umschalten auf Emotionalen Persönlichkeitsanteil durch Einschaltung des limbischen Systems
Das Nervensystem des Bloggers schaltet im Wachzustand und bewusster Wahrnehmung der Umgebung auf den sympathischen Modus des limbischen Systems. Dies geschieht, weil der dissoziierte Emotionale Persönlichkeitsanteil EP2 sich "ein wenig"ängstigt. Von Entspannung kann keine Rede sein, aber auch nicht von Panik oder Gruseln - keine Spur von Licht / Serotonin, wann kommst du? /  das allein reicht schon aus für ein Missbehagen

4.  "nur kein Freezing jetzt!"
Wer da so sachlich das vorhandene Gesamtbild innerlich betrachtet, ist der Anscheinend Normale Persönlichkeitsanteil ANP, und zwar eben dieser im neurologischen Modus der möglichen Vermeidung einer Freezing-Attacke 2. Grades: das hieße dann bewegungsunfähig in sich Zusammensacken durch schlaffe Lähmung,  d.h. unkontrollierber absackenden Tonus der Muskulatur ( = Tot-Stellen).  Davon kann jetzt aber keine Rede sein.

5. EP2 bleibt stabil
Der ANP des Bloggers hat sich bereits an diese Form der Selbst-Einordnung/Subsumtion gewöhnt, mit deren Hilfe der Blogger den Zweck verfolgt, eine besser funktionierende Integration (bzw. Psychosythese in der Terminologie von Roberto Assagioli) der so unterschiedlichen Anteile/Variationen seiner Persönlichkeit zu erreichen. Im schlechtesten Fall ahnt der gerade vorherrschende Persönlichkeitsanteil nicht einmal, dass es auch völlig von ihm abweichende andere Persönlichkeitsanteile gibt.

Dies erklärt sich daraus, dass ein "Umschalten" vom ANP auf einen andersartigen Persönlichkeitsanteil nur in zwei Varianten und in großer Seltenheit erlebt wird. Ein mal in Form des schrecklichen, fast gewaltsamen Umschaltens auf das Freezing 2. Grades. Ein anderes mal in Form des himmlisch wirkenden und Euphorie auslösenden, sanften Umschaltens auf den EP1, den Emotionalen Persönlichkeitsanteil im parasympathischen Modus des limbischen Systems. -
Schöner geht es nicht mehr; der Blogger hatte solche "lucida intervalla", wie er sie vor zehn Jahren gelegentlich mitten in der Nacht bei geöffneten Fenstern und geräuscharmer Umgebung  erlebt hatte, stets vergeblich zu beschreiben und seinen Mitmenschen zu erklären versucht. - Für den Blogger selbst waren diese Erlebnisse die selbst erlebte Grundlage seiner Erkenntnis, dass die Bewegungsstörungen des Morbus Parkinson einer psychiatrische Erklärung und Behandlung bedürfen, wenn ihre medizinische Therapie nachhaltigen Erfolg haben soll.

Denn eine gehende Fortbewegung auf zwei Beinen ohne jegliche Verzerrungen des motorischen Ablaufs waren und sind stets möglich - wie sich zehn Jahre später, also auch jetzt zeigen sollte.
Sie sind möglich, aber nicht erzwingbar. Der Wille spielt hierbei keine Rolle.  Vgl auch Janice Hadlock's (DAOM) Erkenntnisse über "Stuck on Pause",  dargestellt im Post vom 16. März 2018 in diesem Blog.

6. EP 2 fürchtet Überlastung
Dieser ANP verbleibt im No-Freeze-Modus und analysiert sachlich in seiner beschränkten Kapazität: Die Mutlosigkeit des EP 2 ist nachvollziehbar, denn man hat ja auch die noch draußen wartenden Risiken - bei Regen eine Stunde Fahrt mit dem pedelec-Dreirad nach Eimsbüttel und das trickreiche Einparken dort in der Tiefgarage - zu bewältigen. Und dann noch mit viel Gepäck in den 2. Stockwerk die Treppen hinauf... und jede Menge undurchschaubare Anträge auszufüllen, Papierarbeit und Schriftkram dort am Ziel zu erledigen.

7. EP 2 kommuniziert sachlich mit ANP 1 (kontrollierter Modus)
ANP entscheidet "vernünftig" und ohne großes Lamento: Wenn ich jetzt schon nicht mehr weiss, ob ich draußen auf der Straße links oder rechts herum abbiegen soll, dann bleibe ich besser hier im Haus mit Garten und warte eine Besserung der Lage ab. Bis dahin bleibt eine Störung des Bewusstseins und der Orientierung eben bestehen. Wen kümmert's?

8.  Beide neurologischen Modi kooperieren nun
Die so erlebte unspektakuläre Kooperation von ANP (im kontrollierten Modus) und EP 2 (im sympathischen Modus des limbischen Systems) erfreut - jetzt ex post betrachtet - den Blogger.

9.  Re-Orientierung wird dadurch ermöglicht
Etwa 5 Stunden später war das Drehbuch des Blogger-Lebens ohne gezieltes Nachdenken wie ein Puzzle "von selbst" wieder komplettiert. Die Störung war erst- und bisher einmalig.
Auf den Grund gehen und ein Seepferd finden!

10.  Psyche fordert Erklärung und bekommt diese nachgeliefert: (ANP 1 &  EP 1) = Stabilität durch Überwindung der Dissoziation
(vgl. auch Post vom 27.01.2015 und vom 15.02.2015 in diesem Blog zum Thema des Umschaltens von dem einen auf einen anderen Modus des Zentralen Nerven-Systems)

Fazit:
Ohne gekonnte zügig folgende psychiatrische und neurologische Untersuchungen wäre die geschilderte Störung als "kleiner Horror" im Nervensystem hängen geblieben. Nun aber gibt sie Anlass zur Ermutigung und Zuversicht. q.e.d.
(und vgl. auch Post vom 11.05.2017 über dissoziative Störungen von Parkinson-Patienten inkl. Blogger; und vom 10.02.2017, dem eigentlichen Start-Schuss für den Wettlauf der Abkehr von der Strukturellen Dissoziation durch Eigenbehandlung mit Verhaltenstherapie: das Ich gegen das Es würde Sigmund Freud heute vielleicht sagen) 

Vater unser, der Du so liebevoll das Universum erschaffen hast, Dein "Seepferd" dankt Dir für das Sonnenlicht, das heute am 11.10.2018 auf dem Balkon in Eimsbüttel die Luft und mein Herz erwärmt. Dein Rudi Traugott


EXKURS "Herzwege"
Der Blogger betont diesen Hinweis auf seine geistige Vorbereitung für die unumgängliche Bewertung und Interpretation der Geschehnisse während der vergangenen 4 Wochen. Kognitiv restrukturieren kann nur derjenige, der die Richtung wenigstens erahnt, in die es gehen soll.  

in: Rudy Vandercruysse: Herzwege - Von der emotionalen Selbstführung zum meditativen Leben, Stuttgart 2005, S. 155

Über diese Phase der Inangriffnahme ( Englisch: inception) einer ungewohnten Aufgabe hat Rudy Vandercruisse in: Herzwege - Von der emotionalen Selbstführung zum meditativen Leben, Stuttgart 2005, sich so geäussert: vgl Scan, S. 155, s. o: Die Vernunftwelt überwinden durch ein Vorstoßen in die geistige Welt.

Das Thema "Herz-Wege" wird im nächsten Post erneut aufgegriffen. 

Rekorde purzeln!
und soeben, um 19.45 Uhr am 15.10.2018 stellte der Blogger einen weiteren Motorik- und Mobilitätsrekord auf: Bei sehr schwachem Aussenlicht nach Untergang der Sonne 100 Meter freies Gehen barfuss auf reichlich unebenem Boden voller Herbstblätter, Eicheln, Walnüssen und Kastanien ohne jede parkinson-typischen Symptome, Hemmungen oder Verzögerungen - nach 12 Stunden medikamenten-freier Bewegung; 
Heute Nachmittag ging der Blogger schon die gleiche Strecke barfuß im Sonnenschein über 45 Minuten immer quer durch die den Boden verzierenden Blätter und Baumfrüchte. - Ein Fakir hätte seine Freude daran gehabt!
Die letzte L-Dopa-Dosis von 25 mg synthetisches Dopamin um 8 Uhr morgens, 
während der Vornacht 5 Kapseln Mucuna Pruriens "Juckbohne" mit je 40 mg pflanzlichem L-Dopa.