Montag, 6. März 2023

"Neuropathologisches Drama in fünf Akten" (Schlag nach bei Sigmund Freud ) hier im Blog

Vor 23 Jahren sagte der Blogger voraus, er wolle hier in seinem parkinson-coaching.blogspot.com ergründen, erklären und in Szene setzen, wie sich ein als kerngesund geltender Mensch zu einem Mehrfach-Behinderten entwickeln kann. In diesen folgend genannten Posts aus dem Jahr 2009 werden sie mit den Wirklichkeiten der bzw. jeder Parkinson-Erkrankung behutsam vertraut gemacht: //Posts vom // 07. Dezember 2009 / 13. November 2009 / 17. November 2009 / 18. November 2009 / 26. November 2009 / 20. November 2009 / 30. November 2009 // # # Diagnostiziert wurde die Erkrankung allerdings schon im Jahr 1996 auf Grund bestimmter typischer Schüttel-Symptome an den Unterarmen und Handgelenken im Zusammenhang mit dem Erleben und Erinnern des Todesfalls eines nahen Verwandten während einer familiären Urlaubszeit im Ferienhaus auf der Insel Menorca. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die als typisch geltenden Symptome durchaus singulär "niedergekämpft" werden können - allerdings ohne dass die typische Schädigung bzw. Verletzung des Erkrankten hiermit behoben wäre. / Lesen sie hier in den o.a. Posts vom November und Anfang Dezember 2009 nach, worum es dabei geht. Der Blogger erlebt heutzutage jede Woche eine weitere unerwartete Art oder Form der Stabilisierung auf dem langen Weg seiner Reorientierung auf Grundlage der mühsam herausgefundenen Erkenntnisse und einzelner, schon seit vielen Jahren verloren gegangener, dann aber mit Hilfe von Physiotherapeuten, Osteopathen und Psychiaterinnen zurück eroberter Fähigkeiten (sogenannte Kunststücke). Eine hervorragende Rolle spielen dabei solche Geistvermögens-Werte, die auf konkreten praktischen Mitwirkungen und Erlebnissen in seiner Jugendzeit fußen. Dieses Rückgewinnen gelang dadurch, dass die Rückkoppelung der neurologischen Störungen mit privat finanzierten medizinischen Leistungen ausprobiert werden konnten. Ohne eine gründliche Untersuchung der psychologischen Voraussetzungen und Gegebenheiten waren die neurologischen Auffälligkeiten nicht zu erklären. Dabei traten gewisse Zusammenhänge mit Erinnerungen ann das Lebensgefühl zu Tage, wie es sich in der Jugendzeit des Bloggers manifestiert hatte. # // Im Alter von 18 Jahren gab es für einen jungen Jazzmusiker wie den Blogger zahlreiche Engagements für Mitwirkungen an modernen Theater-Inszenierungen in Hamburg. Dort, in dieser kulturellen Umgebung, fühlte er sich zu Hause, jenseits der Erwachsenenwelt der Nachkriegszeit... oder gar abseits davon? - Vgl. folgende Posts mit dem Stichwort sigmund freud : / vom 05.10.2020 / 03.09.2020 / 02.07.2020 / 11.10.2019 // und nicht vergessen: Post vom / 29.09.2021 // über "Glimmer" der geistigen Widerstandskraft. # Der Wohnort im Stadtteil Hamburg-Neustadt (im Dreieck zwischen der Musikhalle, dem Hamburger Michel und dem U-Bahnhof Baumwall) bot in den 50er und 60er Jahren eine große Bandbreite kultureller Aktivitäten: Die Studio-Bühne war eine Art experimentelles Studenten-Theater. Sie agierte und probte auf dem naha gelegenen Campus der Hamburger Universität. # Die "Jailhouse Taverne" am Alten Steinweg erinnerte noch an das Neustädter Gängeviertel, beherbergte ganze Scharen von Fans des traditionellen Jazz. Dort herrschte unangefochten Dr. Abbi Hübner als Bandleader seiner Jailhouse Jazzmen. An den Wochenenden belagerten die Fans der Band den schmalen Eingang der Kellerkneipe, um einen Sitzplatz im Untergeschoss zu ergattern, wo die als Gefängnis-Insassen kostümierten Jazzer die heißen alten Themen und Titel der Creole Jazz Band eines Joe "King" Oliver lauschten, die von Abbi's Jailhouse Jazzmen so wirklichkeitstreu wie nur möglich interpretiert wurden. - New Orleans-Klänge inmitten des alten Zentrums der Hamburger Innenstadt - später unter dem Namen Cotton Club allseits bekannt - in Nachbarschaft zu den Einrichtungen der Strafjustiz und der Ziviljustiz jenseits der Wallanlagen - Heute, 60 Jahre nach den geschilderten Erlebnissen, erinnert unter anderen ein Restbestand der originalen Fachwerksgebäude der "Kramer Amtstuben" daran, dass die verschiedenen Gänge-Viertel innerhalb des Wallrings im 17. Jahrhundert geplant und gebaut worden sind. Die "Kramer Amtsstuben" beherbergen heute ein schmuckes stadthistorisches Museum und ein mit modernen sanitären Anlagen ausgestattetes Spezialitäten-Restaurant für Original Hamburger Küche. # Zur Zeit Abbi Hübners und seiner Mannen war dort Am Krayenkamp 10 der Seniorenstift für die Witwen Hamburger Kaufleute untergebracht. Die Hinterhöfe und Durchgänge der uralten Fachwerkhäuser grenzen noch heute an die Gewerbehöfe, Durchgänge und "flatted factories" in 6 Stockwerken mit Lastenaufzug des Hauses Nr. 16 der Pastorenstraße, der damaligen Wohnung der Familie des Bloggers.# Derselbe Häuserblock neben der Michaeliskirche wird auch durch die Wincklerstraße eingegrenzt, die zum Vorplatz des Michels führt - Aus den Werkstatt-Räumen der dortigen Schneiderin im Haus Nr. 13 konnte man an warmen Sommertagen und geöffneten Fenstern in den 1950er Jahren schon die Töne eines Helikons und eines Tenor-Banjos klingen hören, wenn der Blogger mit seinem Freund Udo für ihren nächsten Auftritt mit der frisch gegründeten Canal Street Jazz Band probten. Die Band hatte einen wöchentlichen Auftritt in einer Gaststätte in der Paul-Roosen-Straße auf St. Pauli. Diese Jazz-Kneipe im Bordell-Viertel der Reeperbahn konkurrierte mit der Beat-Band "The Beatles", die am Sonntag nachmittags einen bisher nicht gehörten soft sound selbst geschriebener pop-Musik darboten. Paul McCartney live nebenan in Hamburg; jede Woche.# All diese längst vom Bewusstsein verdrängten Details und Sentiments kehren jetzt im Frühjahr 2023 zurück und werden zum runderneuerten Image-Ersatzteil für den damals schon aus seiner Zeit gefallenen OLdtimer-PKW ( Mercedes 170 SB Kabriolett), mit und in dem wir die Hamburger Szene verunsicherten .. und bei potenziellen Schwiegervätern eher weniger beliebt waren. In den frühen 60er Jahren wohlgemerkt. "Kleine Brötchen backen"? - keine Spur davon! Abends gab es die Alternative: Als Schüler schon Arbeit als Interviewer für das DIVO-Institut für Meinungs- und Wirtschaftsforschung. Befragt wurden Haushalte im Neustädter Gängeviertel; Aushilfe-Sekretär in einer Nachtschicht bei Handelshäusern im Umkreis der Handelskammer oder Auftritt mit unserer Canal Street Jazz Band.// . . . schliesslich wollte ein Studium mit Prädikatsexamen (Volkswirtschaftslehre) finanziert sein! - Letztgenannten Maßstab hatte der Stiefvater gesetzt als "Gegenwert für freies Logis und Nahrung" in der Wohnung Pastorenstraße 16 auf fünf Quadratmetern Schlafzimmerfläche. /Doch nun zurück zu den 5 Akten des beschworenen, oben genannten "Neuropathologischen Dramas".