Freitag, 29. Juni 2018

Krisen-Management by city-scooter - not only for bankers or consultants

Projekt:
Gehirn-Schaltkreis Nr. 07/2018
zur Überwindung der motorischen und psychischen Krise Nr. 7
bei Fortbewegung ohne L-Dopa.

Der kleine City-Tretroller aus Aluminium wird zum Aufbau eines neuen Gehirn-Schaltkreises eingesetzt, nachdem er sich als "Seenot-Retter für den gestrandeten Blogger" in Motorik-Krisen bewährt hat; vgl. Motorik-Krise Nr. 6.


Schon im März 2015 hatte sich das kleine Transprtgerät im Tageseinsatz mit L-Dopa-Medikation im Off-Stadium für den Blogger bewährt, vgl. VIDEO city scooter im Heußweg, Hamburg-Eimsbüttel, von links oben kommend - der Blogger auf dem city scooter fährt vor.
city scooter klappbar + extra leicht als "Beiboot" gegen Freezing

Nun hilft der Roller nicht nur "in Seenot" beim Rücktransport Gestrandeter, sondern wird zum Bestandteil des Mobilitätskonzeptes vom Schaltkreis Nr. 07/2018. Er wird vom "Rettungsboot" zum Beiboot  des Kapitäns - geeignet für jede Art von Ankerplatz und An-Land-Gang.

Für Landratten:
Der city scooter wird von der Pflegeperson von Anfang an mitgeführt und dem Blogger bei Bedarf zugereicht und überlassen. Mit dieser Ausrüstung kann der Blogger dann jede Art von Wagnis eingehen und Widerstände überwinden - statt wie bisher blindlings vorwärts zu streben und dabei immer auf Risikominimierung achten zu müssen.
... und immer in Erwartung des GAU,  des FREEZINGs ohne Aussicht auf Bewegung oder Entkommen. Schluss damit.

Am 5.07.2018 folgte die Probe auf das Exempel, hier dokumentiert:

Dem neuen Schaltkreis 07/2018 wurde eine äußerst kräftig wirkende Sicherung eingebaut. Diese besteht darin, dass eine Re-Mobilisierung im Falle eines typischen "Freezing" (= 100 %ige Immobilisation des Parkinson-Patienten) jederzeit durch den Einsatz des von der Begleitperson mitgeführten City-Scooters erreicht werden kann.

Tatsächlich gewöhnt sich das Gehirn daran, dass es Ausschau hält (die 5 Sinne einsetzt), um potenzielle Auslöser eines Freezing zu entdecken. Dann wird die Geh-Bewegung vorsorglich ein wenig reduziert und das Signal "Scooter-Einsatz" gegeben. - Optisch elegant erfolgt dann der Wechsel vom "freien" zum Scooter-gestützten Gehen oder - besser noch - zum Rollern.

Zwei Kilometer Gehstrecke wurde am 5.07.2018 auf diese Weise erstmalig erschlossen - in einem Straßenviertel zwischen dem Unna-Park und der Schopsstraße in Eimsbüttel-Nord. Zeitaufwand: 45 Minuten. Das letzte mal in Ruhe und guter Laune betreten im Jahre 1948 als der Blogger dort in der Schopstraße als Kleinkind mit Mutter und Schwester in einem Raum zur Untermiete bei braven Leuten wohnte.

Das Terrain:
Fast zu 100 % im Krieg unzerstörte Altbauen aus der Zeit um 1900; mit begrünten Innenhöfen, kleinen Läden im Erdgeschoss und Balkonen in jedem Stockwerk, vielen mittelgroßen Bäumen an den richtigen Stellen gepflanzt. Eine Kirche, ein Marktplatz. Kleine Gartenlokale für unaufgeregte Jungeltern mit Babies oder Kleinkindern; Kita-Böllerwagen-Omnibusse für je 8 Krakeeler gemeinsam unterwegs. Flügellahme Früh-Rentner und rüstige Greise beleben das hiesige Stadtbild. Pflegeeinrichtungen mit gut besuchtem Treff-Cafe. Ein Klönschnack im kleinen Hofladen für Öko-Angebautes über vergangene Zeiten; eine junge Mutter stillt auf der Bank vor dem Hofladen in der Morgensonne ihr entspanntes Baby, scherzt dabei mit Kunden und Passanten. -
Sind wir schon im deinem Paradies, liebevoller Schöpfer des Universums? - Ich finde: ja! , dein Rudi Traugott.

- Und dieses bliebe unerfahrbar ohne das segensreiche weil beruhigende Wirken der im Hirn-Schaltkreis 07/2018 eingebauten Sicherung, d. h. durch den mitgeführten Scooter, der ein Entkommen aus dem selbst gebauten Angst-Gefängnis jederzeit erlaubt. Und das alles

- im Zustand ohne L-Dopa-Medikation während der täglichen 12-stündigen Drogen--Ferien
- im 22. Jahr mit Morbus Parkinson.

 Probier es selbst aus, lieber Mit-Parkinson-Patient !

Montag, 25. Juni 2018

Enttäuschung löst psychische und motorische Krise Nr. 7 aus

Seit dem 21.06.2018 verstärken sich von Tag zu Tag motorische Hemmungen der Gehbewegungen in Beinen und Armen. Hände, Finger, Nacken und der Rumpfbeuger sind davon nicht betroffen. Wie bereits im Post vom 21.06.2018 angedeutet ist ein Verursacher bzw. Auslöser dieser motorischen Krise eindeutig identifizierbar: Es ist die von der privaten Krankenversicherung des Blogger ausgehende Nachricht, er habe von Seiten der Pflegeversicherung keine Erweiterung der Leistungen zu erwarten. Sein gesundheitlicher Status rechtfertige keine zusätzlichen Leistungen.
Vgl. auch Post vom 2.08.2016 (Hundertwasser / Pflegeversicherung / Mobilität)

Sämtliche "neuen Schaltkreise" des Bloggers in Bezug auf mobilitätsbezogene Geh- und Lauf-Trainings unter gewissen Konditionen fielen aus. Übrig blieb allein der Schaltkreis "ultima ratio Fußball". Hierbei wird die fast vollkommene Hemmung der Bewegungen der Beine beim Gehen durchbrochen von einem auf dem Boden plazierten Gegenstand, der abwechselnd mit dem linken bzw. rechten Fuß vorwärts gekickt wird; ähnlich dem Dribbling beim Fußballspiel. - Dies fühlt sich an als erlaube das zentrale Nervensystem durchaus Beinbewegungen, doch nur solche, die nicht vorrangig der Fortbewegung des Körpers dienen. Denn das Kicken z.B. eines am Boden liegenden kleinen Kartons oder einer Schachtel zählt für das ZNS offenbar zur Rubrik "Spiel + Sport". Das ist gut so, denn wie sonst sollte der Blogger sein Wohnzimmer durchqueren? vgl Post vom 7.12.2015 "Kick den Karton" in diesem Blog. Zum Training der für das Gehen verwendeten Muskulatur verbleibt auch das "Marschieren auf einer Matratze", das vom ZNS toleriert wird. Heute, am 26.06.2018, kam die Erfahrung hinzu, dass das freie Gehen ohne L-Dopa im behüteten, privaten Garten ebenfalls noch funktionierte, wenn auch eingeschränkt auf ca. 3 Minuten. - Heute, am 27.06.2018, nach einer Pedelec-Dreiradtour quer durch die Millionenstadt Hamburg (13 km von Sülldorf nach Eimsbüttel) steht fest: die Motorik-Krise Nr. 7 ist nach einer Woche abgeklungen. Das vorsichtige Gehen ohne L-Dopa im Garten und in der Wohnung funktioniert wieder. Die "Sicherungen" der selbst geschaffenen neuen Schaltkreise des Gehirns konnten nach einer Woche zurück gesetzt werden.

Es ist möglich, dass die zu beobachtende Revitalisierung der neuen Gehen-ohne-L-Dopa-Schaltkreise auf die Behandlung der Shiatsu-Heilpraktikerin am 26.06.2018 und der Nachbearbeitung durch den Blogger zurückgeführt werden kann. Das ZNS fühlt sich seit heute Morgen um 6 Uhr fast normal an. Die Nacht verlief ohne unangenehme schlaffe Lähmungen.

Details zu den motorischen Veränderungen in der Mobilitäts-Krise Nr. 7:

Nachts
Nach einer 100 mg Tablette Madopar (synthetisches L-Dopa)  eine halbe Stunde vor der Bettruhe folgt eine Stunde später eine Kapsel mit pflanzlichem L-Dopa von 60 mg plus die übrigen Bestandteile der Samtbohne Mucuna Pruriens. Exzellenter, tiefer Schlaf von 4- 5 Stunden einschließlich Phasen von Träumen mit angenehmen, interessanten Inhalten, die sich oft auf eine Korrektur früherer Urteile bzw. Beurteilungen des Bloggers beziehen. Feinheiten dieser Art werden im Rahmen der "Enttäuschungs-Krise" eher gefördert als reduziert. Es fühlt sich so an als werde ein Vorhang voller Illusionen, der die Realitäten lange verdeckte, hinweg gezogen. Was sichtbar wird und bleibt, ist die Erkenntnis, dass im Leben nichts geschenkt wird - stets kommt, wenn auch meist verzögert, eine späte Rechnung für die empfangene und für gratis genommene Leistung.

Nachts sortieren sich dann nach langen Träumen die Gedanken, und die Entscheidung fällt: Der Blogger erhebt Einspruch gegen den Bescheid seiner Pflegeversicherung und bereitet sich auf die Gegendarstellung vor. Wie heisst es doch? "Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt."

Tagsüber
Das Geh-Vermögen ist schon morgens um ca. 8 Uhr stark beeinträchtigt. Wenn - in dieser Motorik-Krise Nr. 7 - der Blogger nicht ab 6 Uhr stündlich 50 bis 60 mg L-Dopa einnimmt (davon die Hälfte synthetisches L-Dopa), kommt kein sicheres Gehen nach dem morgendlichen Aufstehen zustande.
Das sind dann immerhin 150 - 180 mg L-Dopa innerhalb von 3 Stunden bis 9 Uhr. -

Ansonsten muss das Frühstück ausfallen, und der gesamte Vormittag wird "vertrödelt" mit dem alltäglichen Entzug aus der L-Dopa-Medikation. Dieser Entzug erfordert 4 Stunden in Ruhelage auf der Couch, d. h. möglichst ausserhalb des weichen Bettes und halbwegs angekleidet. - Etwa um 13 Uhr haben sich dann sämtliche unangenehmen Nebenwirkungen der L-Dopa-Medikation von der Nacht verflüchtigt. Was folgt, ist die Zeit der eingeschränkten, aber locker angenehmen Zeit des Gehens und Werkelns im Hause ohne Spastiken in den Extremitäten und des Halses. -

Seit der Krise Nr. 7 hat sich leider das Vermögen des Bloggers, in der Wohnung hin und her zu gehen, abrupt verschlechtert. Nur noch das oben geschilderte Dribbling mit dem Pappkarton macht den Boden begehbar.

Alarm am Magen- und am Milz-Pankreas-Meridian !
ST = Magen-M., SP = Milz-Pankreas-M., KI = Nieren-M.

Die heutige Shiatsu-Therapiestunde ergab eindeutig: Die Akupunkturpunkte Magen 32 - 39 (zwischen Lenden und Knien) sind derart schmerzhaft gereizt, dass nur diese Schlussfolgerung bleibt:
Die Motorik-Krise Nr. 7 manifestiert sich an einer Rückkehr zur typischen Ausgangslage einer Parkinson-Erkrankung: der bioelektrische Strom, der beim gesunden Menschen die Beine abwärts bis  in den zweiten Zehen fließt, bleibt bei Magen 41 in der Mitte des Unterschenkels stecken, staut sich und fliesst rückwärts. Bei seiner unnatürlichen Rückwärtsbewegung schiebt sich der Strom über die Kreuzungspunkte mit anderen Meridianen in deren Aktionsfelder und bringt dort das fein ausgewogene Zusammenspiel aller Organe und Funktionen durcheinander.(These von Janice Hadlock, Five Branches University, Santa Cruz, Ca., U.S.A.)

Gleichzeitig zu der Auffälligkeit der Aku-Punkte Magen 32 bis 39 kommt auch bei der Shiatsu-Bearbeitung der in Bauchhöhe gelegenen Aku-Punkte Magen 20 bis 25 ein mulmiges Gefühl auf. Da stimmt etwas nicht. Milz-Pancreas-Meridian-Punkte 14, 15 und 16 sind nah. Der obere Bauch steht unter hohem Druck.
Die Shiatsu-Heilpraktikerin rät dazu, die gefundenen Symptome ernst zu nehmen. Der Blogger folgt ihrem Rat und recherchiert in "Das Tao der Akupressur und Akupunktur - Die Psychosomatik der Punkte", von Achim Eckert. Bei Eckert findet der Blogger auf der Seite 139:
MP 14 Fu Jie = Bauchknoten
MP 16 Fu Ai  = Wehklage des Bauches
sagen nicht schon die Namen der Punkte alles über des Bloggers Befürchtungen, seinen Kleinmut und die noch fehlende Angriffslust? - Aber die soll sich ab heute (27.06.2018) ändern; versprochen!
(Klingt dies nicht wie eine Beteuerung  der deutschen Mannschaft in der Vorrunde der Fußball-WM  2018 in Russland vor dem Spiel gegen Südkorea ?) - Der Bauch ist die Drehscheibe der Stimmungen und Gefühle. Alle hier gelegenen Punkte und auch die in den Leisten plazierten werden nun bearbeitet. Mit den Fingern drücken oder mit dem elektrostift stimulieren !!
vgl auch Heart-Mind-Split-Acupuncture, Post vom 24.06.2015.
vgl. auch den Post von

Freitag, 20. Oktober 2017

Selbst-Orientierung beim Ausstieg aus Struktureller Dissoziation

über Verkörperlichung schädlicher Emotionen in den Yin-Organen....

Der Muskeltonus ist in der jetzigen Krisenwoche mittags und nachmittags deutlich erhöht. Gelegentlich kommt der Drang auf,  spontan nach vorn loszurennen, wie bei einem Blitz-Start. In der Wohnung kann sich die geballte Eneergie auf diese Weise nicht entladen; aber im privaten Garten rennt der Blogger dann "wie verrückt" aus dem Stand los.. und das Ganze endet nach 30 - 40 Metern. Am 24. und 25.06.2018 so ausgeführt. "Running piglet disorder" nennen es die TCM-Ärzte, und wir kennen das Symptom aus dem Film von Oliver Sacks:  ZEIT DES ERWACHENS (Awakenings) mit Robert de Niro in der Rolle eines Parkinson-Patienten. Auf das rasende Ferkel bzw. "das Rennschwein Rudi Rüssel" folgt dann unweigerlich die "lahme Ente", der total im seinen Gehbewegungen gehemmte Blogger. Der Muskeltonus ist deutlich abgestörzt. Wir stehen wieder still wie am Anfang. - Ein wenig Entspanung kommt erst ab 18 Uhr etwa auf.

Am 27.06.2018 um 20 Uhr wird die heftige Motorik-Krise Nr. 7

- zurück geführt auf psychische Schwachstellen,
- bearbeitet mittels TCM / Shiatsu / Qi Gong,; Kognitiver Restrukturierung (Verhaltenstherapie) und
- als noch nicht beendet bezeichnet.

Der Blogger musste am 28.06.2015 das ersehnte Geh-Training ohne L-Dopa an der Hand der Pflegeperson auf der Flaniermeile Eimsbüttels absagen. Kleinmut im Herzen und 80 % Bewegungshemmung der Beine kennzeichneten die Lage. - "Dann lieber verschämt drinnen bleiben, unbeobachtet!", so das jämmerliche Motto. Wo ist der Weg nach draußen?

Am 28.06.2018 um 18 Uhr wurde der Ausweg aus der Krise Nr. 7 in einem Telefonat erörtert und per Vorschlag von "auswärts" gelöst: vgl. nachfolgenden Post über den City-Scooter.

Am 2.07.2018 wird die Mobilitätskrise
nach der Bewältigung von Shiatsu-Abenteuern
am 30.06.2018 in den Zelten im Sternschanzen-Park von Hamburg
als 'überstanden' empfunden und erklärt.
Details über Shiatsu-Erlebnisse folgen.






Montag, 11. Juni 2018

Wenn der Parkinson-Rekonvaleszent vor dem Ziel steckenbleibt...

Das menschliche Nervensystem ist hoch komplex und daher schwer durchschaubar. Die Nervenkrankheit der Schüttellähmung wurde nach dem chinesischen Stand der medizinischen Wissenschaft vor mehr als 2.500 Jahren beschrieben und therapiert, wie Howard Shifke in seinem Werk "Fighting Parkinson's and Winning", 2017 nachgewiesen hat. Methoden des Medizinischen und des Stillen Qi Gong wurden von Ärzten im alten China beschrieben und empfohlen. Der Patient selbst war gefordert, an seiner Genesung zu arbeiten. Howard Shifke hat diese alten Methoden säuberlich nachvollzogen, und er hat gesiegt. - Vgl. Post vom 7.05.2018 in diesem Blog.

In sein Krankheitsbild ist der Parkinson-Patient über seine gesamte Lebensgeschichte sozusagen hinein geschliddert. Heraus aus dem Krankheitsbild findet er nur auf dem Weg der systematischen Aufarbeitung und durch konsequentes Rückgängigmachen (eine Art bio-elektrisches Re-Engineering) der Abläufe, die in die Irre geführt haben. (Vgl. These von  Janice Hadlock, Santa Cruz, Ca., U. S. A.). - Chemische Manipulationen verschlimmern das zutiefst bio-elekrische (d. h. neurologische) Problem nur noch. Dopamin-Produktionskapazitäten bleiben auch bei Parkinson-Patienten erhalten, werden jedoch systematisch vom Nervensystem ausgeklammert, d. h. negiert. (Wenn einer gar nicht weiss, was Wohlgefühl bedeutet, wie soll sein Nervensystem darauf kommen, die Produktion von Dopamin hierfür zu aktivieren? - Es gibt doch Alternativen jede Menge!)

"som. NS" steht hier auch für den Begriff Limbisches Nervensystem
Bekanntlich wirken in dem Teil des Nervensystems, das wir als vegetativ bezeichnen, der sog. Sympathikus und der sog. Parasympathikus als Gegenspieler (Antagonisten) : mal ist der Eine am Zuge, dann fordert der Andere sein Recht: Ausruhen (Parasympathikus) = "Yin" und Hochaktivität (Sympathikus) = "Yang" im Wechselspiel; gelegentlich aber auch gleichzeitig um Vorrang ringend, wie sich zeigen wird. -

Die Regelung des neurologischen Verkehrs erfolgt durch die kräftigsten Nervenverbindungen (z. B den weitverzweigten Vagus). - Aber welche Bedeutung haben die massenweise im Körper funktionierenden schwächeren bioelektrischen Verbindungen bzw. deren Störungen? - Diese schwächeren bio-elektrischen Verbindungen sind die Leitbahnen der qi-Energie mit den weltweit bekannten einigen hundert Punkten, die für Akupressur und durch Akupunktur stimuliert bzw. sediert werden können. Sensible Leute können sie unschwer fühlen. Ein kleines  Messgerät identifiziert die Standorte eines Leitbahnsystems durch das Messen des elektrischen Widerstandes auf der dortigen Hautoberfläche. Dort, wo der elektrische Widerstand gering ist, liegt ein Akupressur-Punkt. Durch Umschalten wird das kleine Messgerät Search 'n Stim zum Elektro-Akupunktur-Stimulator. Der Blogger arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit einem solchen Gerät und kann von Erfahrungen berichten, dass bei der Anwendung des kleinen Batterie-betriebenen Geräts auf bioelektrische Stromstärken größeren Kalibers gestoßen wurde - durchaus auch einmal mit schmerzhaften Reizungen an der Hand verbunden,  die den elektrischen Stift führt... Zum Glück kann man das Gerät manuell jederzeit auch auf schwächere Such- und Stimulations-Funktionen umstellen!



Zur falschen Zeit auf dem falschen Bein erwischt: Medikationsentzug gegen die Natur des menschlichen Nervensystems vor dem Schlafen:

Die westliche Medizin schlägt dem Parkinson-Patienten vor, dann auf die - seit der "Zeit des Erwachens" (von Oliver Sacks) berüchtigte - L-Dopa-Medikation zu verzichten, wenn der Parasympathikus gerade den Rundruf "Marsch, Marsch, ins  Bett, jetzt ist es Zeit zur Vorbereitung auf den Schlaf!" startet. Das Wirkmittel L-Dopa wäre aber gerade das, was dem typischen Parkinson-"Nachtwächter", der den Weg ins Bett nicht findet, diesen Weg weisen würde. Ein "Wechselbad" von Aufforderungen zur Ruhe und solchen zur Hochaktivität. Schlaf, adé!

Probe auf's Exempel  Nr. 1:  Schlafmodus nicht konterkarieren!

Der Blogger hat vor 3-4 Jahren noch nächtlich jede Stunde eine Viertel Tablette Madopar (synthetisches L-Dopa) eingenommen. Das waren 25 mg je Stunde. Bei 8 Bettstunden also 200 mg L-Dopa, davon aber insgesamt.2 Stunden wach liegend. - Keine einzige  Tiefschlafzeit von ca 3 Stunden am Stück. Folge: psychische Überforderungen durch das Fehlen von Traumarbeit im Unbewussten.

Seit einem Jahr nun führt des Bloggers Umstieg auf "mucuna pruriens" pflanzliches L-Dopa + die sonstigen in den Bohnen enthaltenen Wirkstoffe dazu, dass der Blogger schon nach der ersten Kapsel von 60 mg Natur-L-Dopa 3 bis 4 Stunden Tiefschlaf erreicht. Mindestens jede zweite bis dritte Nacht wird so auch der Gesamtkonsum des L-Dopa vermindert.

Eingeschränkte Mobilität - doch stets auf zwei Beinen!

Dass der Blogger an einem Normaltag ohne jede L-Dopa-Medikation tagsüber auskommt, ist bekannt und wird hier im Blog vielfach dokumentiert unter dem Suchwort "Medikation". "Auskommen" heisst in diesem Zusammenhang, dass der Blogger ohne Hilfsgeräte und Hilfs-Personen seine Mahlzeiten zubereiten und einnehmen sowie seine Küche sauberhalten kann. Das Gehen in der Wohnung ist nur möglich ohne dabei etwas in den Händen zu halten. Auch die Haustür-Glocke oder der Klingelton des Telefons bremst das Gehvermögen auf Null ab. Die Beine verweigern ihre "Pflicht"; sie tragen den Körper erst nach 2 Minuten Beruhigungspause zum Ort des Klingeln, d.h. zum Türöffner oder zu den Standorten der Telephongeräte. Auch Toilette und Waschbecken können problemfrei genutzt werden.

Den Anforderungen des Nervensystems würde es entsprechen, wenn L-Dopa immer dann konsumiert würde, wenn Relaxen angesagt ist.- Stattdessen nahm der Blogger in den ersten 8 Jahren seine L-Dopa-Medikation immer dann, wenn er zu schwächeln drohte, d.h. seine Selbstverteidigungskraft gefordert war, und nicht eine Dosis Dopamin, die zur Entspannung führt. Ist es da ein Wunder, dass nach ca 7-8 Jahren der L-Dopa-Medikation zur falschen Einsatzzeit Dyskinesen und Spastiken aller Art inklusibe überraschendes Freezing das Leben erschweren? - Und nächtens trampelt und strampelt der Langzeit-Parkinson-Patient derart stark, dass er nicht selten unwillkürlich aus seinem Bett geschleudert wird, sich und seine Bettgenossen gefährdet. Es fehlt ihm der REM-Schlafmodus, der mit seiner "schlaffen Lähmung" den Körper auch in wildesten Träumen vor sich selbst schützt.

Spätestens im Jahr 2016 hat der Blogger diese Phase bereits hinter sich gelassen. Doch kürzlich gab es noch nach neurologisch fehlfunktionierender Tiefschlafphase ohne schlaffe Lähmung ein nächtliches Katapultiert-Werden aus liegender Schlafposition auf den Fußboden neben dem Bett (im April 2018).


Exempel  Nr. 2: Beim Geh-Training außer Haus (L-Dopa-frei an der Hand der Pflegekraft) erspüren, welcher Modus des vegetativen Nervensystems aktuell wirksam ist

Je nachdem, welcher der beiden Modi des vegetativen Nervensystems aktuell gerade gegeben ist, werden die Erlebnisse und Empfindungen während des Geh-Trainigs außer Haus sehr unterschiedlich sein.

Parasympathikus beherrscht die Lage:
So war des Bloggers Geh-Training am 13.06.2018 ohne jede L-Dopa-Medikation an der Hand seiner Pflegerin dadurch geprägt, dass locker aufkommende Anregungen für veränderte Geh-Routen geäussert und umgesetzt wurden. Auch kleinere Störungen  im Ablauf des Gehens wurden zur Kenntnis genommen, aber nicht dramatisiert. Von einer Bedrohung durch Freezing war keine Rede, auch gedanklich nicht. Stattdessen herrschte gute Laune in frischer Luft und bei kräftigem Wind vor: Entspannung und vielfaches Lächeln. Auch die kurvenreiche Rückkehr zur Haustür inmitten von Passanten und Ladenkunden gelang mit Bravour.

Sympathikus herrscht vor:
Gänzlich anders waren die Erlebnisse beim vorletzten Geh-Training ohne L-Dopa am 6.06.2018, vgl die Schilderungen im Post vom 7.06.2018 zum Thema "motorische Krise":
Das Geh-Training begann eindeutig in einer neurologisch vom Sympathikus geprägten Ausgangslage noch in der Wohnung. Die Beine waren dort schon eine Stunde vorher steif und schwer zu bewegen gewesen beim ohnehin mühseligen Gehen ohne L-Dopa in der Wohnung. "Das wird heute nichts! - ein Desaster steht bevor!" - dies waren die typischen übertreibenden Gedanken des Bloggers. Kassandra pur!!!

Was geholfen hätte: Ein Durchgang des 8-Brokate Qi Gong. An einer bestimmten Stelle, Übung Nr. 4, blickt dabei der Adept hinter sich auf seine jeweilige Ferse und denkt dabei mit einer Miene der Geringschätzung: "Ich lasse meine fünf Übertreibungen hinter mir. Die Übertreibung, ich wäre weniger wert als andere, die...usw." Vgl. Post vom 10.02.2018 in diesem Blog.

"Brokat Nr. 4
Hinter sich schauen, um die 5 Leiden und 7 Kümmernisse zu lindern.
                    Wu Lao Qi Shang Xiang Hou Qiao".

Doch der Blogger konnte sich am  6.06.2018 dazu nicht aufraffen. Der Sympathikus obsiegte. Er malte für den Blogger einen Teufel an die Wand: höchste Gefahrenstufe. - Und es endete auch so: der Blogger war dann an seinem selbst errichteten Pranger festgefroren, "von Gott und allen guten Geistern verlassen". Vgl. Post vom 13.03.2017 in diesem Blog; Kognitive Restrukturierung nach Burns/Hadlock.

"Schuld" war allein die Nachlässigkeit, sich vorher kein Urteil über die eigene Verfassung verschafft und die Erwartungen entsprechend angepasst zu haben. Mehr und tiefer hinein Horchen ins Innere und dann keine Ablenkungen auf der Zielgeraden zu tolerieren; das wäre die Alternative gewesen.

Am 21.06.2018 kommt eine weitere motorische Krise auf, die beantwortet wurde mit einem Rückzug des Bloggers von seiner Absicht, ein Geh-Training ohne L-Dopa an der Hand der Pflegerin zu realisieren. Ursache: eine enttäuschend wirkende Nachricht von der privaten Krankenversicherung etc. etc. ein äußerst schockierendes, weil unrealistisches Ergebnis einer Begutachtung. Der Blogger fühlt sich falsch beurteilt, sein Nervensystem gerät in eine Krise und beweist das gutachterliche Fehlurteil - jedoch erst jetzt, da es zu spät ist! - Das Thema wird fortgeführt!

Indizien-Beweis für das Assessment des aktuellen neurologischen Status' im vegetativen Nervensystem
und nun heisst es Indizien für den Beweis zu sammeln. Es gibt genug Anhaltspunkte...




Die Rätsel, die ein außer Rand und Band gelaufenes Nervensystem aufgibt, versucht der Blogger anhand einer Analyse seines Status quo in Bezug auf des vegetative Nervensystem zu lösen (siehe Exempel oben):
Antagonisten im Vegetativen Nervensystem eines gesunden Menschen (ohne Morbus Parkinson)

Donnerstag, 7. Juni 2018

Motorische Krise Nr. 6 auf der Flaniermeile souverän gemeistert

Die neu gewonnene Entspanntheit im Zustand ohne L-Dopa-Medikation bewirkt längst noch keine Sicherheit vor Parkinson-typischen Freezing-Attacken. Gestern, am 6. Juni 2018 geschah es dann wieder einmal: Bei schönstem Sonnenschein und linden Frühlingslüften wurde das Geh-Training an der Hand der Pflegerin jäh unterbrochen, ohne dass äußere Ereignisse erkennbar wurden, die dieses ausgelöst haben könnten. Gut einen Kilometer Wegstrecke im Geh-Training waren bereits absolviert, die immer wieder von leichteren und kleineren Verzögerungen der Bewegungen von Beinen und pendelndem Arm gehemmt worden waren. Auf vollkommen freier Strecke vor den Trainierenden bremste das Nervensystem das Vorankommen der beiden ab. Zentimeter um Zentimeter im Schneckentempo wurde anschleichend eine Sitzbank aufgesucht, und die Pflege-Kraft ließ den Blogger dort zurück, um einen kleinen Alu-Tretroller (City-Scooter) aus dem Apartment des Bloggers zu holen. -
Nach etwa 10 Minuten war das "Flucht-Fahrzeug" am Freezing-Ort, und der Blogger konnte damit sicher die 500 Meter bis zur Haustür zurück rollern.

Was ist neu beim diesmaligen Freezing?

# Das Verhalten einschließlich des Gesichtsausdruckes des Bloggers ließ äusserlich keine Angst oder Schrecken erkennen. Auch ein Gefühl der Scham bzw. Schmach wegen der erkennbaren Behinderung war weder innerlich noch äußerlich wahrzunehmen.

# Kurz vor dem Verlassen der Wohnung hatte der Blogger seine eingegangenen e-Mails gelesen, die unter anderem Benachrichtigungen aus dem Kreis seiner Familie enthielten, die nachdenklich stimmen mussten. Nachträglich verfestigt sich jetzt der Eindruck, dass nicht die Gedanken, aber die Emotionen des Bloggers bei dem Gehtraining nicht mit dem Hier und Jetzt befasst waren sondern mit bestimmten Familienmitgliedern und deren Situation.
Diese Emotionen wirkten offenbar aus dem Unbewussten heraus auf das zentrale Nervensystem negativ ein und erreichten ein Innehalten der gesamten Motorik: das Freezing (bei 25 Grad C).

# Auch die begleitende Pflegekraft konnte durch ihr gewohntes neutral-positives Verhalten kein Durchbrechen der Bewegungsblockade des Bloggers begünstigen. Sie war mit den Gedanken durchaus im Hier und Jetzt, möglicherweise aber nicht emotional präsent. Auch dafür gibt es nachträglich Anhaltspunkte.

# Die geschilderten womöglichen emotionalen Absenzen kennzeichneten eine neurologische Situation, die beim Blogger erneut die "Gottverlassenheit" aufscheinen liess. Diese Gottverlassenheit und die damit verbundenen Empfindungen geben dann Gelegenheit und Raum für den Auftritt des traumatisierten Kleinkindes Rudi-Rallala vor 70 Jahren. Vgl.  Post vom   3. 11.  2018 über

Mobilitätskrise Nr. 3
am 2.11.2018 im Park am Weiher in Hamburg-Eimsbüttel)

Mobilitätskrise Nr.4
war der Kreislaufkollaps in Altona nach winterlicher Pedelec-Trike-Tour.

Mobilitätskrise Nr. 5
war der Kollaps der nervlichen Beckenboden-Steuerung im Zustand der Obstipation mit Noteinweisung in Klinik Eimsbüttel.

# Vergeblich war an diesem Vormittag des Bemühen des Bloggers, bei sich selbst ein Gefühl des Gottvertrauens auszulösen. Auch die Affirmationen, die im Rahmen der Kognitiven Umstrukturierung (Verhaltenstherapie nach Burns und Janice Hadlock) regelmässig verwendet werden, blieben blass und wirkungslos.

#  Im Gegensatz zu den Mobilitätskrisen 1 -5 war diese Mobilitätskrise Nr. 6 nicht durch einen Anfall von schlaffer Lähmung gekennzeichnet, sondern von einem parkinson- typischen erhöhten Muskeltonus in beiden Beinen einschließlich der Füße.  In der Krise wurde es immer schwerer, den von der Muskulatur unbeabsichtigt geleisteten Widerstand durch die  Kraft des Willens zu überwinden. Vgl."running piglet disorder" (Post vom 18.01.2018) als die zum erhöhten Muskeltonus passende Fähigkeit, aus dem Stand heraus einen perrfekten Start zum Sprint auszuführen - aber keinen Schritt in Ruhe gehen zu können.

Dies ist das Ergebnis der Auswertung der Shiatsu-Behandlung am 7.06.2018 am Tage nach dem Freezing in der Osterstraße. In der Behandlung wurden Punkte auf folgenden Meridianen auffällig:

Blasen-Meridian - vgl. Post vom 18.06.2015
Gallenblasen-Meridian - vgl. Posts vom 4.03.2013 und vom 8.10.2015
Dickdarm-Meridian - vgl Post vom 5.05.2016 - Geistesstörungen / Shen-Störungen
Dreifacher Erwärmer - vgl. Post vom 19.04.2012

Damit hat sich der Blogger nun eine Menge Arbeit bis zum Wochenende aufgeladen, um die in der Shiatsu-Stunde von der Praktikerin erkannten Spuren zu verfolgen und mit Akupressur oder Elektro-Akupunktur selbst zu bearbeiten. Zwei Tage nach der Motorik-Krise im Geh-Training funktioniert zumindest der

Schaltkreis Nr. 1  'Geh-Training ohne L-Dopa-Medikation im Hause bzw. Apartment hin und her - ohne Unterbrechungen' wieder. 30 Minuten lang mit drei Richtungsänderungen. Gehen im gemäßigten Marschtempo, keineswegs lockeres Schlendern wie beim Schaltkkreis Nr. 1a.
in zwei Wochen wird der Blogger "Spot on Shiatsu" besuchen und nutzen. Bericht folgt.

Diese neurologisch hochwirksamen Behandlungen gingen dem voraus:
- eine Stunde Shiatsu von Praktikerin am 7.06.2018 und
- eine Stunde orientalisches Baden mit Hilfe  einer Pflegekraft inklusive Bürstenmassage mit Aleppo-Seife von Kopf und Rücken sowie Unterschenkel - am 8.06.2018 um 8.30 Uhr; unter voller  L-Dopa-Medikation, vor der  Zeit des L-Dopa-Entzugs von 9 - 11.30 Uhr. (vgl. Posts vom  18.01.2018 und vom 17.01.2017 in diesem Blog)

Bei den voran gegangenen Mobilitätskrisen war der Körper in Folge einer Erschlaffung der Muskulatur in sich zusammengesunken - u.a mit dem Problem, sich nicht einmal selbst erheben zu können.

# Heute, einen Tag nach der Mobilitätskrise Nr. 6 wird der Blogger mehrmals von kleinen Lachanfällen überraschend erfasst. Diese gehen zurück auf Kognitionen oder Erinnerungen/Assoziationen an soziale Situationen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Erlebnissen haben, die der Blogger gerade durch"leidet". - Es sind eher kindische als kindliche Vergleichserlebnisse, und dies mag auch der Grund dafür sein, dass sie so läppisch-unvergoren wirken, eben erheiternd - nicht ernst zu nehmen.

Allein während der heutigen Shiatsu-Behandlung kamen zwei kleine Lachanfälle so zustande: ohne Worte, nur als Gefühle in beiden vorderen Schultern bzw. in den Beinen (kein Kitzeln!).

Fazit: da kommt ein neuartiger neurologischer Modus zum Zuge. - oder ein altgewohnter Modus ? -  Welcher ?
Angst spielt dabei eine Rolle; aber keine Angst, mit der die  eigene Existenz in Frage gestellt wird.
Nicht mehr phantasiert aufgeblasener HORROR, sondern in Bescheidenheit eingestandener Kleinmut, der sich hat verstecken wollen und können ?
Mittelmäßige Realität an Stelle von Wahn ?
Kindische Doppelabsicherung statt Mannesmut ?

Nachtrag vom 22.06.2018:


Angst vor bösen Überraschungen durch Erwachen zur Wahrheit?

Traum: der Vorhang wird beiseite gerissen und... Entthronung falscher Götter,
Sturz der Götzen vom goldenen Sockel. Sogar ein wahrhaftig gut erinnerbarer
Traum am 19.06.2018 von einem Treffen des Bloggers mit Barack Obama im Rahmen einer einer längeren, halb geschäftsmäßigen, halb auf den Pensionär-Status bezogenen  Tätigkeit  ergänzt das Bild von der Entthronung lebenslang gehegter und gepflegter Sinnersatz-Götzen. Obama, lässig und gut gelaunt, ganz nah, gut und schön – aber wohin führt eine kaum hinterfragte Identifikation? – Wo bleibt die Selbstidentifikation? – Träume von und mit Wladimir Putin und Donald Trump waren vor Monaten diesem Obama-Traum voraus gegangen. Was versteckt sich hinter diesen Namen?  - Versuche einer kindischen Selbst-Inthronisierung? („Wir spielen, ich wär der Kaiser!“) –
Vgl. Träume mit Trump und Putin, skizziert in Posts vom 29.12.2017 und vom 18.07.2017 in diesem Blog.

Da kommt Papst Woytila mit seiner Parkinson-Erkrankung ins Bild und die französische Nonne Marie, die im Glauben an diesen Papst ihre eigene Parkinson-Erkrankung komplett ablegte: das „Wunder“!  vgl. Post vom 25.06.2009 betreffend Meldung im Kölner  Stadt-Anzeiger vom 20.06.2009.

Analyse:
Möglicherweise handelt es sich um das späte Eingeständnis einer lebenslangen Großmannssucht des Bloggers – entstanden als Ersatz für den Verlust des höheren Ichs eines gedemütigten Kleinkindes im  Alter von 2 bis 5 Jahren. - Bemerkenswert ist, dass diese neueren sehr selbstkritischen, leisen Töne in direkter Folge von Shiatsu-Behandlungen des Bloggers erklingen!

Wie heißt es noch? – Kognitive Restrukturierung  
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Im Post vom 12.06.2018 wird das Thema der neurologischen Modi weiter aufgearbeitet.